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Siemens löst Standort in Köln Ehrenfeld auf – und die Einrichtung wird versteigert

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Von: Johanna Werning

Das Siemens-Logo an der Hausfassade des Siemens-Forums in München
Siemens versteigert das Unternehmensinventar in Köln Ehrenfeld (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa

Schnäppchenjäger aufgepasst: Der Siemens-Standort in Köln Ehrenfeld versteigert sein Büro-Inventar. Insgesamt kann auf 2.334 Artikel geboten werden.

Köln – Pflanzen, höhenverstellbare Schreibtische und Sideboards: Auf einer Auktionsplattform wird unzähliges Unternehmensinventar von Siemens versteigert. Egal ob Industrie-Korkenzieher, Kantinenzubehör, Büromöbel oder Bilder – alles, was nicht niet- und nagelfest ist, wird mit einem Startgebot von nur einem Euro angeboten. Getreu dem Motto: Alles muss raus. Denn der Unternehmensgigant mit Sitz in Köln Ehrenfeld zieht um und will allem Anschein nach nur wenig mitnehmen.

Siemens-Auktion: Standort in Köln Ehrenfeld versteigert Büroinventar

Für das Unternehmen geht es vom Standort in der Franz-Geuer-Straße auf die Schäl Sick in die Schanzenstraße. Denn Ende des Jahres soll das Siemens-Areal abgerissen werden. Auf der Fläche von etwa 2,5 Fußballfeldern sollen dann unter anderem über 400 Wohnungen entstehen. Die bisherige Siemens-Einrichtung findet am neuen Standort jedoch scheinbar keinen Platz, darum werden insgesamt 2.334 Artikel online versteigert. Es ist die größte Büromöbelauktion in NRW, das sagt zumindest der Anbieter restlos.com, der die Versteigerung durchführt.

Bei der Siemens-Versteigerung sei für jeden etwas dabei: „900 höhenverstellbare Arbeitsplätze als Einzelposition oder aber im Paket als Arbeitsplatzeinrichtung, dazu Bürostühle, Sideboards, Pflanzen, Einrichtung Besprechungszimmer, die Einrichtung und Ausstattung der Gastroküche und vieles mehr“, verspricht der Auktionator unter anderem auf der Versteigerungsseite.

Dabei können die einzelnen Gegenstände, die versteigert werden, vorab sogar besichtigt werden. Termine für die Besichtigungen, die vorher auf der Auktionsseite gebucht werden müssen, bietet das Unternehmen am Freitag, 14. Mai, von 13 Uhr bis 15 Uhr an.

Siemens-Versteigerung in Köln Ehrenfeld: Kombidämpfer ist Auktionsrenner

Bei der Siemens-Versteigerung haben die Schnäppchenjäger vor allem ein Auge auf einen Kombidämpfer aus der Gastroküche geworfen. Das aktuelle Gebot liegt bei satten 1.750 Euro (Stand: 10. Mai). Und auch der Gegenstand 395 scheint gut anzukommen. 35 Mal wurde bereits ein Gebot abgegeben: Sie alle wollen das „Self-Cooking-Center“, das mittlerweile bei 1.650 Euro liegt (Stand: 10. Mai).

Bei den Büromöbeln läuft es hingegen nur schleppend. Unzählige Garderobenständer, Sideboards, Stühle und Tische liegen noch immer beim Startgebot. Und auch einige Pflanzen, Augenspülstationen und Schallschutzelemente finden allem Anschein nach nur wenig Anklang bei den Schnäppchenjägern.

Bis Samstag, 15. Mai, kann auf die einzelnen Ausstattungsgegenstände weiterhin geboten werden. Wer bei Auktionsende dann das höchste Gebot abgegeben hat, kann sein neues Eigentum abholen. Ein Versand sei nämlich nicht möglich, so der Auktionator weiter. Die Siemens-Auktion ist nicht die einzige kuriose Versteigerung im Netz. Erst vor wenigen Monaten versteigerte das Kölner Dreigestirn für den guten Zweck. (jw)

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