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1 FC Köln vs. Bayer Leverkusen: Polizei bereit sich auf Risikospiel vor – „Chaoten ausgrenzen“

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Von: Johanna Werning

Polizisten stehen vor dem RheinEnergieStadion.
Beim rheinischen Derby sind unter anderem 500 Einsatzkräfte der Polizei Köln im Einsatz. © Marius Becker/dpa

Die Polizei Köln ist in erhöhter Alarmbereitschaft. Beim rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Bayer 04 Leverkusen gehe man von einem Risikospiel aus.

Köln – Wenn am Sonntag um 15:30 Uhr im RheinEnergie-Stadion der Anstoß des rheinischen Derbys ist, ist die Polizei bereits seit Stunden in Alarmbereitschaft. Denn Staatsanwaltschaft und Polizei Köln gehen beim Spiel vom 1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen von einem Risikospiel aus. Mehr als 500 Polizistinnen und Polizisten sind am Spieltag (24. Oktober) im Einsatz. Auch Diensthunde und Pferde sind vor Ort.

1 FC Köln: Polizei bereit sich auf Risikospiel vor – „alles dafür tun, um Gewalt zu unterbinden“

Die Polizei wird „alles dafür tun, um Gewalt, die Chaoten beim Platzsturm in Genk am vergangenen Dienstag (19. Oktober) gezeigt haben, von vornherein zu unterbinden“, heißt es weiter. Polizeidirektorin Mareike de Valck wird den Einsatz rund um das Derby leiten.

Man sei in absoluter Alarmbereitschaft, erklärt die Polizeidirektorin: „Die wahren Fans haben sich nach einer schwierigen Zeit wieder auf Fußballspiele gefreut. Die Spieler und ihr neuer Trainer haben bei toller Stimmung im Stadion eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Erfolge in der Spielzeit auf dem Platz erkämpft werden. Ein Foul außerhalb des Spielfeldes ist Körperverletzung oder Landfriedensbruch. Dagegen gehen wir als Polizei vor und hoffen auch, dass die vielen friedlichen Fußballanhänger die Chaoten ebenfalls ausgrenzen – sie ins Abseits stellen.“

Wer trifft aufeinander? 1. FC Köln – Bayer 04 Leverkusen, Bundesliga, 9. Spieltag, Saison 2021/22

Wann? Sonntag, 24. Oktober, 15:30 Uhr

TV/Stream? DAZN

Was ist beim Stadionbesuch zu beachten? Corona-Regeln und Alkoholverbot im Stadion

1 FC Köln: Polizei bereit sich auf Risikospiel vor – Stadionverbote für Ultra-Fans

Die Polizei hat deshalb für inzwischen identifizierte Beteiligte der Auseinandersetzungen in Genk Stadionverbote beim 1. FC Köln angeregt und für die weitere Aufarbeitung eine Ermittlungsgruppe beim Kriminalkommissariat 45 eingerichtet. Bei der Zusammenarbeit zwischen „Szenekundigen Beamten“ (SKB) der Polizei Köln und den Einsatzkräften in Genk wurden bereits 23 Männer aus dem Umfeld von Ultra-Gruppierungen identifiziert. Video- und Fotoaufnahmen haben geholfen.

Fünf der Identifizierten stehen im Verdacht, an den Gewaltaktionen in Genk auf dem Spielfeld beteiligt gewesen zu sein. Ihnen wird ein Bereichsbetretungsverbot unter anderem für das Stadionumfeld, die An- und Abreisewege sowie Teile der Kölner Innenstadt zugestellt.

Zurzeit liegt noch kein Rechtshilfeersuchen aus Belgien vor. Ein Strafverfahren ist eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Köln prüft, ob die Taten in Deutschland verfolgt werden können. Zusätzlich stehen noch weitere Auswertungen von Bild- und Videomaterial aus. (jw mit ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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