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Corona-Regeln, Kontaktbeschränkungen und Feuerwerk – was an Silvester 2021 in Köln gilt

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Von: Johanna Werning

Silvester in Köln.
In Köln gelten an Silvester Kontaktbeschränkungen (Symbolbild). © Henning Kaiser/dpa

Am 31. Dezember 2021 wird groß gefeiert – eigentlich. Doch in Köln gelten strenge Corona-Regeln und Böllerverbote. Was man für Silvester 2021 wissen muss. Der Überblick.

Köln – Die Silvesternacht steht kurz bevor. Doch auch in diesem Jahr gelten in Köln besondere Regeln. Grund dafür ist erneut das Coronavirus. Für die Nacht des 31. Dezembers greifen laut der Coronaschutzverordnung NRW Kontaktbeschränkungen, strenge Corona-Regeln und Verbote für Böller und Feuerwerke. Am 28. Dezember hat die Stadt Köln zudem weitere Regeln an Silvester per Allgemeinverfügung erlassen. Alle Infos im Überblick:

Silvester: 31. Dezember 2021 in Köln – diese Corona-Regeln gelten

Für den 31. Dezember gelten erneut besondere Corona-Regeln. Neben Kontaktbeschränkungen gibt es auch Schutzmaßnahmen in Kneipen, Bars und Restaurants. Nur Geimpfte und Genesene sind erlaubt. Einige Gastro-Betriebe in Köln setzen freiwillig sogar auf noch strengere Corona-Regeln. Hier brauchen die Immunisierten aufgrund der 2G+Regel zusätzlich einen Test. Clubs, Discotheken und Tanzveranstaltungen sind komplett geschlossen und abgesagt.

Außerdem verboten sind die Silvester-Bälle, private Partys und Tanzveranstaltungen in NRW. Das gilt in der Gastronomie und für „vergleichbare Veranstaltungen, wenn das Tanzen Schwerpunkt der Veranstaltung ist“, so das Gesundheitsministerium am Donnerstag, 16. Dezember.

Silvester: 31. Dezember 2021 in Köln – diese Kontaktbeschränkungen gelten

Doch auch für private Treffen gibt es strenge Regeln während Silvester. Festgelegt sind sie in der Corona-Schutzverordnung von NRW. „Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, dürfen sich bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen“, erklärt das Land.

Kinder unter 14 Jahren sind jedoch davon ausgenommen. Ehepaare und Paare gelten als ein Haushalt – auch, wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Die Regel gilt auch, wenn ungeimpfte mit geimpften bzw. genesenen Personen zusammentreffen.

Wenn sich nur Geimpfte und Genesene treffen, greifen ebenfalls Kontaktbeschränkungen. Seit dem 28. Dezember sind nur noch zehn Personen erlaubt. Die Regeln gelten für Treffen drinnen und draußen. Kinder unter 14 Jahren zählen bei den neuen Kontaktbeschränkungen nicht mit.

Silvester 2021: 31. Dezember in Köln – das gilt für Feuerwerke, Pyrotechnik, Menschenansammlungen

Zusätzlich haben Bund und Länder Anfang Dezember ein Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr beschlossen. „Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt“, erklärt die Bundesregierung. Somit sind große Ansammlungen nicht möglich.

In der aktuellen Allgemeinverfügung der Stadt Köln heißt es dazu, dass es in der Zeit von Silvester, 20 Uhr, bis Neujahr, 3 Uhr, an bestimmten Orten verboten ist, sich über die in der Coronaschutzverordnung geregelten Personengrenzen hinaus anzusammeln, öffentliche Feuerwerke zu veranstalten und jegliche Art von Pyrotechnik zu verwenden. Diese Regel trifft auf folgende Orte zu:

Auch dort, wo im öffentlichen Raum das Abbrennen von Pyrotechnik erlaubt ist, appeliert die Stadt, auf das Feuerwerk zu verzichten. Zusätzlich gibt es in ganz Köln Sperrungen an Silvester. Dazu gehören:

Die Einhaltung der Regeln werden vom Ordnungsdienst und Verkehrsdienst der Stadt Köln durchgesetzt. Die Polizei Köln wird die Einsatzkräfte dabei unterstützen, teilte die Stadt am Dienstagnachmittag, 28. Dezember, mit.

Silvester 2021 in Köln: So fährt die KVB am 31. Dezember

In der Silvesternacht gilt bei der KVB der Samstags-Fahrplan. „In der Nacht findet der durchgehende Nachtverkehr der Stadtbahn im 30-Minuten-Takt, mit Ausnahme der Linie 17, statt“, so das Unternehmen.

„Auch der Nachtverkehr im Busbetrieb findet nach regulärem Fahrplan statt.“ Falls die Situation es erfordert, setzt die KVB zusätzliche Sonderfahrten ein. Aktuell geht man jedoch nicht von Menschenansammlungen in der Stadt aus, heißt es weiter. (jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Der Text wird laufend aktualisiert.

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