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Transportflugzeug „Antonov 124“ bringt 2,8 Millionen Corona-Tests aus China nach Köln

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Von: Nina Büchs

Flugzeug auf der Landebahn
Das Transportflugzeug „Antonov 124“ am Köln Bonn Airport. © Flughafen Köln/Bonn

Das Flugzeug „Antonov 124“ ist mit 2,8 Millionen Corona-Schnelltests aus China am Flughafen Köln/Bonn gelandet. Weitere Maschinen werden in den nächsten Tagen erwartet.

Köln – Wer sich in Zeiten von hohen Corona-Fallzahlen und der Ausbreitung der Omikron-Variante testen lässt, kann Mitmenschen schützen und rettet in vielen Fällen auch Leben. Umso wichtiger ist es, ausreichend viele Tests vor Ort zu haben. Wie der Flughafen Köln/Bonn mitteilt, ist am 25. Dezember eines von vier Transportflugzeugen mit dem Namen „Antonov 124“ in Köln gelandet – die Maschine aus der Stadt Zhengzhou in China hatte über 2,8 Millionen Corona-Schnelltests an Bord.

Flughafen Köln/Bonn: Transportflugzeug mit 2,8 Millionen Corona-Schnelltests an Bord gelandet

Nach Angaben des Flughafens wurden die 85 Tonnen an Corona-Schnelltests auf insgesamt 540 Europaletten direkt am Flughafen in bereitstehende LKWs verladen. „Wir freuen uns, dass wir als zentraler Logistik-Standort einen Beitrag leisten können, damit dringend benötigte COVID-19- Testkits schnell an ihren Bestimmungsort gelangen. Gerade in Krisenzeiten wie diesen zeigt sich, welche große Rolle der Flughafen Köln/Bonn für die Versorgung der Menschen und Unternehmen spielt“, sagt Johan Vanneste, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Übrigens: In einer anderen Maschine am Flughafen Köln/Bonn finden aktuell außerdem Corona-Impfungen statt. Termine müssen dafür vorab nicht gebucht werden.

Flugzeug Antonov 124 bringt Corona-Tests nach Köln – Maschine wurde für russische Streitkräfte konzipiert

Weitere Frachter des gleichen Typs sollen am Dienstag, 28. Dezember, sowie in der ersten Januarwoche erneut Corona-Schnelltests nach Köln bringen. Das Transportflugzeug Antonov 124 wurde ursprünglich Ende der 1970er Jahre als großes Transportflugzeug für die russischen Streitkräfte konzipiert. Das Ziel bei der Entwicklung des Frachters war ein Flugzeug mit einer „hohen Nutzlast“. Inzwischen wird die Maschine in erster Linie für Charterfrachtflüge genutzt.

Vorteil der Antonov 124 sei außerdem, dass das Flugzeug auch auf unvorbereiteten Pisten und hart gefrorenem Schnee starten und landen könne, so der Flughafen weiter. Zusätzlich könne die Maschine besonders einfach be- und entladen werden. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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