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Freibäder in Köln: Hier kann man im Sommer schwimmen

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Von: Nina Büchs

Links ist das Naturfreibad Vingst zu sehen, rechts der Naturbadeteich Lentpark.
In Köln haben wieder die ersten Freibäder geöffnet – das Naturfreibad Vingst (links) ist vorerst jedoch noch geschlossen. (24RHEIN-Montage) © Claudia Wingens/KölnBäder GmbH & Josh Lee/KölnBäder GmbH

Köln: Die Freibad-Saison 2022 ist in vollem Gange. Bis auf ein Bad haben alle Freibäder in Köln wieder geöffnet. 24RHEIN zeigt, wo man sich abkühlen kann.

Köln – Sommer, Sonne, Freibad – in Köln genießen viele Bade-Fans wieder das kühle Nass. Bahnen schwimmen im Ossendorfbad, im Lentpark oder im Höhenbergbad ist bereits seit Mai 2022 wieder möglich. 24RHEIN zeigt in einem Überblick, in welchen Freibädern man sich in Köln abkühlen kann und was Badegäste aktuell beachten müssen.

Freibad in Köln und der Region: Stadionbad, Lentpark, Waldbad Dünnwald – diese Bäder gibt es

Freibad in Köln: Freibadsaison ist am 18. Mai gestartet – ein Bad hat noch geschlossen

„Liebe Freibad-Fans, die erste grüne Ampel für das Stadionbad ist für Mittwoch, 18. Mai 2022, angezeigt. Auch alle anderen Freibäder werden an diesem Tag angeboten“, hieß es im Mai es auf der Homepage der KölnBäder GmbH. Bereits vorher geöffnet hatten das Waldbad Dünnwald, das Höhenbergbad, das Ossendorfbad und der Naturbadeteich Lentpark. Voraussichtlich läuft die Freibadsaison 2022 bis zum 11. September.

Allerdings bleibt ein Freibad in Köln noch geschlossen: Das Naturfreibad Vingst öffnet erst im Juni, so die KölnBäder weiter. Ab dem 25. Juni 2022, an dem in NRW die Sommerferien starten, sollen dann alle Freibäder durchgängig geöffnet sein, hieß es. Laut der Website der KölnBäder ist das Höhenfreibad Vingst jedoch auch Ende Juni noch geschlossen.

Freibad in Köln: E-Tickets seit 11. Mai 2022 erhältlich – Buchung vier Tage im Vorraus möglich

Freibad-Saison in Köln: Kauf von E-Tickets wird bei schönem Wetter empfohlen

„Auch in der Freibadesaison werden die E-Tickets standardisiert verkauft, um den Zustrom zu steuern und Warteschlangen zu vermeiden. Der Verkauf von E-Tickets für die Premiere der diesjährigen Freibadesaison startet am Mittwoch, 11. Mai“, so die KölnBäder. An heißen Tagen kann es in den Bädern sehr voll werden, insbesondere bei schönem Wetter wird der Kauf eines E-Tickets also empfohlen. Denn nur mit E-Ticket ist der Eintritt bei einem Einlassstop auch garantiert. Je nach Verfügbarkeit ist die Buchung des E-Tickets bis zu vier Tage im Voraus möglich. E-Tickets sind über die Homepage der KölnBäder erhältlich. Umtausch und Erstattung sind ausgeschlossen.

Freibad in Köln: Wassertemperatur wird in diesem Jahr kälter sein – hohe Gaskosten

In dieser Saison wird die Wassertemperatur in den Kölner Freibädern jedoch etwas kälter sein, als in den Vorjahren. „In den Hallenbädern soll eine bedarfsgerechte Absenkung der Wassertemperatur von bis zu 2 °C mit Ausnahme der Sport- und Lehrschwimmbecken erfolgen. Die 4-Jahreszeitenbecken werden durchgängig um 3 °C abgesenkt“, teilten die KölnBäder mit.

Hintergrund sind die gestiegenen Gaspreise. Durch das Absenken der Temperatur könne so etwa rund 25.000m³ Gas eingespart werden. Auch die Warmbadetage in den Hallenbädern werden derzeit nicht angeboten, im Höhenbergbad und im Lentpark wird der Betrieb der Saunalandschaften im Sommer zudem stillgelegt, heißt es.

Freibad in Köln: Bahnen ziehen im Naturbadeteich Lentpark

Naturliebhaber finden im Lentpark den richtigen Ort, um sich bei sommerlichen Temperaturen abzukühlen. Dort steht den Freibad-Gästen ein 50 Meter langer Naturbadeteich zur Verfügung. Für Rutschvergnügen sorgt eine Breitrutsche und an Land können sich die Kölnerinnen und Kölner auf dem Volleyball-Feld sportlich betätigen.

Freibad Köln: Abkühlen im Stadionbad Müngersdorf

Mitten im Stadtteil Müngersdorf befindet sich das Stadionbad. In der Freibad-Saison steht den Badegästen dort ein 50-Meter-Sportbecken zur Verfügung, in dem Schwimmer ihre Runden ziehen können. Außerdem gibt es im Außenbereich ein 50-Meter-Freizeitbecken, ein Sprungbecken, ein Kinderbecken, eine Breitrutsche sowie ein Beachvolleyball-Feld.

Freibad in Köln: Naturfreibad Vingst – Baggersee, Wildpflanzen, Sandstrand, Hängematten

Natur pur – heißt es im Naturfreibad Vingst. Streng genommen ist das Naturfreibad kein klassisches Freibad sondern eher ein See. Abkühlen können sich Badegäste dort nämlich im Baggersee, der mit Wildpflanzenstauden ländliche Idylle vermittelt. Auch der feine Sandstrand, die Liegedecks und Hängematten lassen Urlaubs-Gefühle aufleben. Während Schwimmer im Wasser ihre Runden drehen, können sich die kleinsten Badegäste am Kinderspielplatz vergnügen.

Freibad in Köln: Waldbad Dünnwald – Liegewiese mit Bäumen, Tischtennisplatten

Besonders idyllisch ist auch das Waldbad Dünnwald. Dort können Badegäste, umgeben von einer großen Liegewiese mit Baumbestand, ein paar Runden im 50-Meter-Schwimmbecken drehen. Geöffnet hat das Bad dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Tickets können auch online gekauft werden. Zum Beispiel kostet ein Tagesticket für Erwachsene ab 18 Jahren 6,50 Euro, Minderjährige von 4 bis 18 Jahren zahlen 4 Euro. Zudem gibt es auch einen Tarif für Familien, Studenten oder einen Spättarif.

Freibad in Köln: Höhenbergbad – Dünenlandschaft, Freibad, Kinderplanschbecken, Sauna

Im Höhenbergbad sorgt die Dünenlandschaft für maritimes Flair. Wer will, kann auch auf der großflächigen Liegewiese entspannen und sich dort auf Holz-Liegeinseln sonnen. Schwimmen gehen können Besucher im Vierjahreszeitenbecken – dort gibt es au0ßerdem einen Strömungskanal, Massagedüsen und Sprudelliegen.

Köln: Badesee statt Freibad? Fühlinger See, Otto-Maigler-See, Bleibtreusee

Freibad oder Badesee – bei dieser Frage scheiden sich häufig die Geister. Wer es wirklich naturbelassen mag, findet auch bei den Badeseen in und um Köln hervorragende Möglichkeiten, sich zu erfrischen. Ein Überblick, welche Badeseen es zum Beispiel in und um Köln gibt:

Übrigens: Im Juni und Juli können die Kölnerinnen und Kölner nicht nur wieder ins Freibad gehen – auch die Biergärten in Köln haben wieder geöffnet. Mit einem kühlen Kölsch oder einer Fassbrause aus dem Kühlschrank findet man auch bei den Getränken ein Stück weit Abkühlung an warmen Frühlings- oder Sommertagen. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Unabhängig informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Text wurde zuletzt am 29. Juni aktualisiert.

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