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Freispruch für Kölsch-Brauereien – doch Kartellamt legt Beschwerde ein

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Früh und Gaffel Kölsch.
Unter anderem den beiden großen Kölsch-Brauereien Früh und Gaffel wurde Preisabsprache vorgeworfen. © Marius Beckerd/dpa

Früh, Gaffel und Erzquell wurden vom Oberlandesgericht freigesprochen. Das Kartellamt hat Beschwerde gegen das Verfahren um illegale Preisabsprachen eingelegt.

Bonn/Köln – Das Bundeskartellamt hat Beschwerde gegen den Freispruch für drei Kölsch-Brauereien im Verfahren um illegale Preisabsprachen eingelegt. Das sagte am Donnerstag ein Sprecher der Behörde. Zuvor hatte der Kölner Stadt-Anzeiger über den Schritt des Kartellamts berichtet. Über die Beschwerde entscheidet der Bundesgerichtshof.

Früh, Gaffel und Erzquell: Kölsch-Brauereien vom Gericht freigesprochen

Die Wettbewerbshüter hatten gegen die Brauereien Früh, Gaffel und Erzquell Bußgelder von mehr als acht Millionen Euro verhängt. Dagegen waren sie vor das OLG gezogen. Der 4. Kartellsenat hatte die Brauereien und zwei ihrer Manager in der vergangenen Woche freigesprochen. Der Senat habe die angeblichen Bierpreisabsprachen der Brauereien nicht feststellen könne, hatte das Gericht mitgeteilt. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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