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Köln: Welche Corona-Regeln in Restaurant, Kneipe und Biergarten ab April gelten

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Von: Johanna Werning

Menschen sitzen mit Blick auf den Kölner Dom in einem Biergarten, daneben ein Schild mit Hinweis auf 3G.
Einen Kaffee in der Sonne trinken oder ein kühles Bier im Biergarten genießen: Wer in die Gastro will, muss 3G beachten. (Montage) © Aimene/24RHEIN & Jan Huebner&Imago

Wer in Köln in die Gastro will, brauchte zuletzt einen 3G-Nachweis. Doch damit ist es jetzt vorbei – zumindest teilweise. Diese Corona-Regel gelten ab dem 2. April.

Köln – In der Gastro galten in Nordrhein-Westfalen zuletzt strenge Corona-Regeln. Wer ein Restaurant, eine Bar oder ein Café besuchen wollte, musste geimpft, genesen oder mindestens frisch getestet sein – und nicht zu vergessen die Maskenpflicht außerhalb vom Sitzplatz. Das war auch in Köln so. Doch damit ist es jetzt vorbei. Ab Sonntag, 3. April, fallen die Corona-Regeln in NRW weg.

Das gilt sowohl für die 3G-Regel-Zugangsbeschränkung als auch für die Maskenpflicht im Gastro-Betrieb. Zumindest theoretisch. Denn die einzelnen Gastro-Betriebe in Köln haben mit dem sogenannten Hausrecht noch immer die Möglichkeit, eigene Corona-Regeln festzulegen. Aber was bedeutet das genau? Und was heißt das für den Besuch im Kölner Restaurant oder in den Kölner Biergärten? Der Überblick.

Köln: Die Corona-Regeln für die Gastronomie im Überblick – ab dem 3. April

Köln: 3G in Gastronomie fällt weg: doch Betriebe können eigene Corona-Regeln festlegen

Doch auch wenn Corona-Zugangsbeschränkungen und Maskenpflicht aufgehoben werden, können Gastro-Betreiber für ihr Lokal eigene Maßnahmen festlegen. „Trotz des Wegfalls gesetzlicher Vorschriften hat jeder Gastronom oder Hotelier im Rahmen seines Hausrechts die Möglichkeit, Beschränkungen weiter vorzunehmen – beispielsweise das Tragen einer Maske“, so DEHOGA Nordrhein-Westfalen.

Die freiwillige Maskenpflicht soll vor allem dann eine Rolle spielen, „wenn der Schutz der Beschäftigten sonst nicht gewährleistet werden kann“, erklärt DEHOGA weiter. Inwieweit Kölner Gastro-Betreiber von der Möglichkeit Gebrauch machen, ist aktuell noch nicht klar. Das wird sich erst in der nächsten Zeit zeigen.

Corona-Lockerungen in NRW: Clubs und Diskotheken dürfen wieder öffnen

Aber was gilt für Clubs und Diskotheken? Aktuell gilt hier für NRW 2G++. „Ihr Besuch ist jedoch aufgrund der erhöhten Übertragungsrisiken nur immunisierten Personen möglich, die zusätzlich über einen negativen Testnachweis verfügen“, so das Gesundheitsministerium NRW zuletzt. Das gilt auch für „Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben oder einen frischen Genesenenstatus haben.“ Ob es dabei bleibt, ist noch nicht klar.

Grundsätzlich ist es jedoch möglich, dass die Clubbetreiber eigene und strengere Corona-Regeln festlegen. Auch hier wird das durch das sogenannte Hausrecht möglich. Inwieweit Kölner Clubs wie das Bootshaus (Köln-Mülheim) oder der Club Bahnhof Ehrenfeld (Köln-Ehrenfeld) eigene Schutzregeln festlegen, ist noch nicht klar.

3G in Gastronomie: NRW-Gesundheitsminister appelliert eigene Maßnahmen

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann appelliert, dass die sich die Menschen in NRW dennoch vorsichtig sind:

 „Ich zähle jetzt auf jeden Einzelnen. Ich rate dringend dazu, zum eigenen Schutz und vor allem auch zum Schutz besonders gefährdeter Mitmenschen die Maske in vollen Innenräumen zumindest so lange weiterhin zu tragen, bis die Infektionszahlen wirklich deutlich zurückgegangen sind“, so Laumann.

„Und ich appelliere an die Unternehmen, Veranstalterinnen und Veranstalter: Prüfen Sie gerade in den nächsten Wochen, welche Hygienekonzepte Sie zusätzlich umsetzen, um Ihren Gästen, Kundinnen und Kunden möglichst viel Sicherheit zu geben“, so der Gesundheitsminister weiter. (jw/dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Text wurde zuletzt am 1. April aktualisiert. Neuerung: Neue Corona-Regeln nach dem 2. April.

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