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Köln: AWB wieder im Normalbetrieb – so wird man Sperrmüll jetzt los

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Von: Johanna Werning

Ein Gebäude wurde überflutet. Möbel und Gegenstände liegen im Hochwasser.
1.200 Tonnen zusätzlicher Sperrmüll sind in Köln nach dem Hochwasser zusammengekommen. (Symbolbild) © Gladys Chai von der Laage/Imago

Die AWB kehrt nach dem Hochwasser zurück in den Normalbetrieb. Kölner müssen nun wieder einen Sperrmüll-Termin buchen. Bereits 1.200 Tonnen Sperrmüll wurden entsorgt.

Köln – Die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser laufen auf Hochtouren – auch in Köln. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln, kurz AWB, waren bis zuletzt im Dauereinsatz. Mit der zusätzlichen Kapazität wurde das Treibgut und der Sperrmüll aus den überfluteten Kellern und Räumen eingesammelt und entsorgt.

Nach Hochwasser in Köln: AWB sammelt 1.200 Tonnen Sperrmüll

Seit dem Beginn des Hochwassereinsatzes in Köln und Umgebung wurden so zusätzlich zum normalen Müll 1.200 Tonnen Sperrmüll gesammelt und schließlich zur Müllverbrennungsanlage transportiert, so die AWB. Neben Köln war die AWB auch an den Aufräumarbeiten in Erftstadt (Rhein-Erft-Kreis) im Einsatz. Dafür waren die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Dauerbetrieb.

Kölnerinnen und Kölner konnten ihren Sperrmüll einfach an die Straße stellen, die AWB sammelte diesen dann ein – eine Anmeldung war nicht nötig. Bis jetzt.

Nach Hochwasser in Köln: Sperrmüll wird nur noch mit Termin abgeholt

Denn am Dienstag, 3. August, kehrte die AWB zurück in den Normalbetrieb. Das bedeutet, dass nun nur noch Sperrmüll mitgenommen wird, wenn er vorab angemeldet worden ist. Grund für die Rückkehr zum Normalbetrieb sind die „stark rückläufigen Sammelmengen“, heißt es weiter.

Trotz der „rückläufigen Sammelmenge“ ist es nun möglich, dass Kölnerinnen und Kölner mit längeren Wartezeiten von bis zu sechs Wochen rechnen müssen. Da viele Sperrmülltermine bereits ausgebucht worden sind, so die AWB in der Pressemitteilung weiter.

AWB in Köln: Überblick zum Sperrmüll – Terminbuchung nötig

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