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Heute öffnen die Geschäfte für den verkaufsoffenen Sonntag in der Kölner Innenstadt

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Von: Mick Oberbusch

Der verkaufsoffene Sonntag in Köln findet am 4. Dezember statt. Es könnte voll werden in der Innenstadt, denn auch die Weihnachtsmärkte sind geöffnet.

Köln – Weihnachtszeit ist Shoppingzeit – Das nimmt die Stadt Köln zum Anlass, am kommenden Sonntag, 4. Dezember, in der Kölner Innenstadt die Geschäfte zu öffnen. Von 13 bis 18 Uhr findet dann ein sogenannter verkaufsoffener Sonntag statt, an dem Weihnachtsgeschenke, Kleinigkeiten und Co. eingekauft werden können. Auch die diversen Weihnachtsmärkte in der Kölner Innenstadt haben an diesem Tag regulär geöffnet – was für einen ziemlichen Besucherandrang in der Kölner City sorgen dürfte. Auch in anderen NRW-Städten findet an diesem Tag ein verkaufsoffener Sonntag statt.

Verkaufsoffener Sonntag in Köln
Wann?4. Dezember 2022, 13 bis 18 Uhr
Wo?Kölner Innenstadt, u.a. Schildergasse & Hohe Straße

Zahlreiche Weihnachtsmärkte am verkaufsoffenen Sonntag in Köln geöffnet

Vor allem die Haupt-Einkaufsstraßen Hohe Straße und Schildergasse dürften dann ebenso bevölkert werden wie die kleinen Geschäfte rund um den Heumarkt oder auf der Ehrenstraße. Auch der Weihnachtsmarkt am Dom, der Weihnachtsmarkt am Neumarkt, der Weihnachtsmarkt am Heumarkt oder am Rudolfplatz dürften sich dann hoher Beliebtheit erfreuen. Wie bereiten sich Stadt, Polizei und vor allem KVB darauf vor?

Verkaufsoffener Sonntag in der Kölner Innenstadt am 4. Dezember 2022

Vonseiten der Polizei blickt man dem verkaufsoffenen Sonntag entspannt entgegen. Auf 24RHEIN-Nachfrage erklärte eine Polizeisprecherin, dass seitens der Ordnungsbehörde keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden. Hintergrund ist, dass ein verkaufsoffener Sonntag in Köln jedes Jahr Anfang Dezember stattfindet, und in den vergangenen Jahren keine erhöhte Polizeipräsenz vonnöten war. Die Stadt jedoch ist bezüglich des verkaufsoffenen Sonntages durchaus ein Stück weit in Alarmbereitschaft – falls es in der City zu voll werden sollte.

Volle Hohe Straße in Köln, Kölner Dom (Montage)
Nicht nur die Geschäfte in der Kölner Innenstadt haben am 4. Dezember 2022 geöffnet – auch die Weihnachtsmärkte (IDZRW-Montage). © Henning Kaiser/Imago (2)

Wie sich die Stadt Köln auf den verkaufsoffenen Sonntag am 4. Dezember vorbereitet

„Gegebenenfalls ist eine Sperrung der Hohe Straße zur Gefahrenabwehr bei zu viel Publikum möglich“, erklärt ein Stadt-Sprecher auf 24RHEIN-Nachfrage. „Der Ordnungsdienst der Stadt Köln entscheidet über das Einziehen der Sperren oder wird von Geschäften alarmiert, wenn es zu voll wird.“ Angaben, wie viele Beamtinnen und Beamte des Ordnungsamtes an diesem Tag in Köln unterwegs sind, macht die Stadt nicht, aus einsatztaktischen Gründen. Zudem könne es laut Stadt im Kölner Zentrum zu Verkehrschaos kommen – weshalb Bürgerinnen und Bürger angehalten sind, an diesem Tag den ÖPNV und somit die KVB zu nutzen. Köln ist nicht die einzige Stadt, in der die Geschäfte und Läden am Sonntag öffnen: So gibt es am 4. Dezember unter anderem auch in Dortmund und Düsseldorf einen verkaufsoffenen Sonntag, berichtet wa.de.

Verkaufsoffener Sonntag am 4. Dezember in Köln: KVB rechnet mit erhöhtem Andrang

Die Kölner Verkehrs-Betriebe bereiten sich jedenfalls bereits intensiv auf den verkaufsoffenen Sonntag in Köln am 4. Dezember vor. An den Haltestellen mit erhöhtem Fahrgast- und Passantenaufkommen wie dem Neumarkt oder dem Rudolfplatz wolle man mit Servicekräften präsent sein – um die Situation im Griff zu behalten. „Die Verkehrssituation in der Vorweihnachtszeit ist generell angespannt. Insbesondere droht an Samstagen Stau in der Innenstadt. Deshalb engagieren sich Stadt, KVB, VRS und andere stark, um das Köln-Erlebnis weiterhin zu ermöglichen“, teilt die KVB auf Anfrage mit.

KVB setzt für verkaufsoffenen Sonntag in Kölner Innenstadt am 4. Dezember mehr Bahnen ein

Das bedeutet unter anderem, dass ab einer halben Stunde vor Öffnung der Geschäfte (ab 12:30 Uhr) und bis eine halbe Stunde nach Ladenschluss (bis 18:30 Uhr) zusätzliche Bahnen der KVB-Linie 1 unterwegs sind, um das erwartete Fahrgastaufkommen zu entzerren. Auf dieser Linie sollen dann alle sieben oder acht Minuten neue Züge kommen. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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