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Rollstuhlfahrer stürzt ins Gleis – und wird von Zug mitgeschleift

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Von: Mick Oberbusch

Rollstuhlfahrer am Bahngleis
In Köln-Deutz fiel am 31. Oktober ein Rollstuhlfahrer ins Gleisbett und wurde 20 Meter mitgeschleift (Symbolbild). © Andreas Arnold/dpa

Schwerer Unfall in Köln-Deutz: Dort stürzte ein Rollstuhlfahrer ins Gleis und wurde 20 Meter lang mitgeschleift. Er musste ins Krankenhaus.

Köln – Das hätte aber mal so richtig schiefgehen können: Am Montag (31. Oktober) stürzte ein 55-jähriger Rollstuhlfahrer am Bahnhof Köln Messe/Deutz beim Einstieg in einen Regionalexpress zwischen Zug und Bahnsteigkante. Was war genau passiert? Gegen 16:20 Uhr versuchte der 55-Jährige, an besagtem Bahnhof in Köln-Deutz in den abfahrbereiten RE22 einzusteigen.

Köln: Rollstuhlfahrer stürzt am Deutzer Bahnhof ins Gleisbett

Einsatzkräfte der Bundespolizei ermittelten, dass der Mann an eine Zugtür heranfuhr und sich drehte, um rückwärts in den Wagon zu gelangen. Während der Wendung schlossen sich die Türen, sodass der Mann versuchte, sie wieder zu öffnen. Hierbei fiel er zwischen Zug und Bahnsteigkante ins Gleisbett.

Genau in diesem Moment begann der Zug seine Fahrt und schliff den Mann circa 20 Meter mit. Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr Köln holten den, nach Zeugenaussagen, deutlich alkoholisierten Rollstuhlfahrer aus dem Gleisbereich und brachten ihn mit mehreren Frakturen in ein Krankenhaus, berichtet die Polizei. Während der Bergung und Sachverhaltsaufnahme wurden mehrere Gleise für etwa 30 Minuten gesperrt. Erst im August 2022 hatte ein Rollstuhlfahrer ebenfalls für Aufruhr am Bahnhof Deutz gesorgt – er warf seinen Rollstuhl auf die Gleise. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in Köln & NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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