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Barbarossaplatz Köln: Geschäfte, Restaurants und Historie des Verkehrsknotenpunktes

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Von: Max Müller

Radfahrer Koeln Deutschland Barbarossaplatz
Der Barbarossaplatz in Köln ist ein wichtiger ÖPNV-Knotenpunkt – aber nicht unbedingt eine Schönheit. © Eduard Bopp / Imago

Der Barbarossaplatz in Köln gehört nicht zu den optischen Highlights der Stadt. Dort gibt es eine Menge Möglichkeiten zum Einkaufen und hier eröffnete der erste McDonald‘s der Domstadt.

Der im Stadtbezirk Köln-Innenstadt gelegene Barbarossaplatz ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Köln. Er ist eine Kreuzung auf den Kölner Ringen, an der insgesamt acht Straßen angedockt sind. Seinen Namen erhielt der Barbarossaplatz am 10. Mai 1883. Benannt ist er nach Friedrich I., genannt Barbarossa (italienisch für „Rotbart“). Vielfach wird der Platz als einer der hässlichsten Orte in Köln beschrieben. Von einem schönen Platz sei er maximal weit entfernt, schreibt die Tageszeitung Kölner Stadt-Anzeiger. Der Barbarossaplatz gehört zum Stadtteil Neustadt-Süd, liegt direkt an der Grenze zur Altstadt-Süd.

NameBarbarossaplatz Köln
PLZ50674
StadtbezirkKöln-Innenstadt
StadtteilNeustadt-Süd
Anschließende StraßenHohenstaufenring, Weyerstraße, Neue Weyerstraße, Salierring, Pfälzer Straße, Luxemburger Straße, Kyffhäuserstraße, Roonstraße
Auf einer historischen Aufnahme des Kölner Barbarossaplatzes ist eine Alltagssituation mit Verkehr und Fußgängern zu sehen.
Historische Aufnahme des Barbarossaplatz in Köln um 1941. © Imago

Barbarossaplatz McDonalds: Die erste Filiale des Fast Food Riesen in Köln

In Köln eröffneten am 10. Oktober 1974 die ersten zwei McDonald‘s Filialen – eine davon gibt es heute noch am Barbarossaplatz. Gleichzeitig wurden auch ein paar Gehminuten weiter in Richtung Rhein, auf der Hohe Straße, die ersten Burger auf den Grill geworfen. 30 Jahre später war der McDonald‘s am Barbarossaplatz wieder eine der ersten Standorte, wo das US-amerikanische Unternehmen etwas Neues einführte: das deutschlandweit zweite McCafé.

Lied „Guten Morgen Barbarossaplatz“: Besungen von Querbeat

Überregionale Bekanntheit erlangte der Barbarossaplatz durch ein Lied der Kölner Band „Querbeat“. 2017 brachten sie den Song „Guten Morgen, Barbarossaplatz“ heraus. Seitdem gehört das Lied zum festen Bestandteil des kölschen Liedguts, nicht nur an Karneval. „Guten Morgen Barbarossaplatz, bist du auch noch wach? Hast du auch die letzte Nacht wieder durchgemacht“, sind Zeilen, die viele Jecke vermutlich in- und auswendig kennen.

Diese Geschäfte und Restaurants liegen am Barbarossaplatz

Rund um den Barbarossaplatz gibt es eine Menge Geschäfte, Restaurants und Cafés.

SupermärkteRewe, Lidl
RestaurantsLa barra – cava y más, Cubana, Sushi Mii, Domino's Pizza, Barbarossa Kebap, Subway, McDonalds, Weltmeister – Currywurst & Pommes
CafésYamam Sham, Café No 5
HotelIbis Styles
BankenSparkasse, Deutsche Bank
SonstigesFielmann Optiker, JalouCity Jalousiengeschäft, Reh Apotheke, Merzenich Bäcker

Köln Barbarossaplatz: Knotenpunkt der KVB – Straßenbahn, Bus

Am Barbarossaplatz laufen verschiedene Straßenbahnen der KVB zusammen. Die KVB-Linie 16 kommt aus der südlichen Richtung von Bonn über Wesseling und fährt weiter in den Kölner Norden bis zur Endhaltestelle Niehl Sebastianstraße. Ebenfalls aus Bonn kommt die KVB-Linie 18, die via Bornheim nach Köln fährt und in Buchheim ihr Ziel erreicht. Auch die Ringbahnen der KVB-Linie 12 und KVB-Linie 15 halten hier, mitten auf dem Barbarossaplatz. Sie verbinden den Kölner Norden (Merkenich und Chorweiler) mit Zollstock und Südstadt.

Auch mit dem Bus lässt sich der Barbarossaplatz erreichen. Die Linie 978 fährt vom Köln Hauptbahnhof über Sülz, Efferen und Gleuel nach Hürth-Berrenrath. Die Haltestellen befinden sich stadteinwärts an der Pfälzer Straße und stadtauswärts an der Luxemburger Straße.

Barbarossaplatz Köln früher: Ein Springbrunnen auf der Kreuzung

Um das Jahr 1900 bildete ein Kreisverkehr den Mittelpunkt des Barbarossaplatzes. Auf der Mittelinsel sprudelte eine riesige Wasserfontäne, die von einer Grasfläche, Blumen und Bäumen eingezäunt war. Vor 1955 wurde der Springbrunnen wieder entfernt. Wann das genau passierte, ist heute nicht mehr klar.

Wie der Names es schon vermuten lässt, wurde die Neue Weyerstraße nach der Weyerstraße gebaut. Genauer gesagt erfolgte das 1959. Zusammen mit der Severinsbrücke wurde sie eingeweiht. In den Folgejahren ist sie weiter verbreitert worden. Damit einher ging auch die Erweiterung des Kreisels nach Südosten hin. Aus dem Grund sieht die Mittelinsel heute wie ein Oval aus, wodurch die große Fläche des Barbarossaplatzes zu erklären ist. (mm)

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