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Erst wenige E-Roller aus Kölner Rhein geholt: Nächste Bergungs-Aktion geplant

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Von: Johanna Werning

Ein Helfer bindet einen E-Scooter, der aus dem Rheinauhafen geborgen wurde, an der Reling eines Bootes fest.
Die nächste große Bergung der Kölner E-Roller soll noch im Oktober stattfinden (Archivbild) © Federico Gambarini/dpa

Die E-Scooter im Kölner Rhein sollen noch im Oktober geborgen werden – zumindest wenn es nach dem Unternehmen Tier geht. Doch das ist teuer und aufwendig.

Köln – Die Kölner E-Roller beschäftigen seit Monaten Stadt, Vermieter, Polizei und Staatsanwaltschaft. Denn die bunten Scooter zum Ausleihen wurden in der Vergangenheit in Köln nicht immer dort abgestellt, wo es erlaubt war. Unzählige sollen am Grund des Kölner Rheins liegen und eine große Umweltgefahr bilden. Die Bergung der Roller? Äußerst schwierig und teuer. Zuletzt wurden trotz des Einsatzes von Sonarbooten und spezieller Taucher nur drei E-Roller geborgen. Nun soll es die nächste große Bergungsasktion geben – samt Spezialschiffe.

E-Scooter im Kölner Rhein: Nächste Bergung wohl im Oktober

„Wir warten weiter darauf, dass Kranschiffe verfügbar sind, um mit der Bergung fortzufahren“, erklärt ein Pressesprecher des E-Roller-Vermieters Tier auf Nachfrage von 24RHEIN. Derzeit kommen die Kranschiffe jedoch bei den Flutschäden zum Einsatz. „Einen konkreten Termin gibt es daher noch nicht, wir rechnen aber damit, dass bereits im Oktober weitere E-Scooter aus dem Rhein geborgen werden können.“

Bei den Kranschiffen handelt es sich um spezielle Schiffe mit einem Strömungsschild, das Taucher absichert. Nur so können die E-Roller aus der Rheinmitte geborgen werden – zumindest theoretisch. Denn ob bei der nächsten großen Bergungsaktion im Kölner Rhein mehr Scooter gefunden werden, wird sich erst während der Aktion zeigen.

E-Roller in Köln: Stadt und Tier setzen auf Verbotszonen und Kontrollen

Damit es künftig keine weiteren und aufwendigen Suchaktionen im Kölner Rhein geben muss, arbeiten Stadt und Tier nun zusammen. „Dieser Austausch soll (...) dazu beitragen, frühzeitig in eine Diskussion zu aktuellen Herausforderungen, Handlungsansätzen und Entwicklungsmöglichkeiten rund um das E-Scooter-Sharing zu treten“, so Tier weiter.

Dabei wurden auch schon mehrere Beschlüsse gefasst. Unter anderem gibt es Parkverbotszonen für die E-Roller und mehr Kontrollen durch Fußpatrouillen. „Grundsätzlich hat sich nach den Erfahrungen der Stadt Köln die Situation insbesondere im Bereich Altstadt und an verschiedenen Hotspots verbessert“, so die Stadt auf Nachfrage von 24RHEIN.

Köln: E-Scooter im Kölner Rhein – der zeitliche Ablauf

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