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Böllerverbot und strenge Regeln: Das gilt an Silvester in Köln

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Von: Mick Oberbusch

Am 31. Dezember 2022 wird in Köln Silvester gefeiert. Allerdings gelten strenge Sicherheitsmaßnahmen. Ein Überblick zum Sicherheitskonzept. 

Köln – Auch in diesem Jahr dürften sich wieder etliche Kölnerinnen und Kölner in Richtung Kölner Dom aufmachen, um Silvester zu feiern. Doch dabei gelten an Silvester in Köln einige strenge Regeln und ein Sicherheitskonzept: Es gibt eine feuerwerksfreie Zone rund um den Dom und in Teilen der Innenstadt. Worauf sich Stadt und Polizei vorbereiten, im Überblick.

Böllerverbotszone an Silvester 2022 rund um den Kölner Dom

Dom mit Schild „Verbot auf der gesamten Platzfläche“, Polizisten am Dom (Montage).
Am Kölner Dom herrscht zu Silvester 2022 ein Böllerverbot – dessen Einhaltung die Polizei kontrollieren wird (IDZRW-Montage). © Roberto Pfeil/dpa & Henning Kaiser/dpa

Was lange vermutet wurde, tritt auch 2022 wieder ein. In Teilen der Kölner Innenstadt wird an Silvester ein strenges Feuerwerksverbot gelten. Das heißt: Raketen, Böller und sogar Wunderkerzen dürfen dort nicht nur nicht gezündet werden, sondern auch nicht mitgenommen werden. Die Stadt Köln hat eine interaktive Übersichtskarte erstellt.

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Diese Beschränkungen gelten ab 18 Uhr am Silvesterabend rund um den Kölner Dom. Zudem gibt es bestimmte Bereiche wie die Komödienstraße oder das Andreaskloster, auf die das Böllerverbot in der Innenstadt ausgeweitet wird. Außerdem ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen grundsätzlich verboten. Bei Verstößen droht eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro.

Silvester Köln: Diese Regeln gelten am Dom

Köln feiert Silvester: 2017 mit 50.000 Menschen am Dom – wie groß wird der Andrang dieses Jahr?

2017 beispielsweise pilgerten rund 50.000 Menschen zum Dom, um sich eine Licht-Installation anzuschauen. 2022 ist aufgrund der Energie-Krise kein Silvester-Programm am Dom geplant, dennoch wird es wohl voll werden. Davon geht auch die Stadt aus. Denn es gelten zum Feiern keine Corona-Einschränkungen, wie noch in den Vorjahren.

Auch die Polizei bereitet sich daher schon mit großem Aufwand auf die Silvesternacht vor. Mehrere hundert Einsatzkräfte werden im Dienst sein, teilte die Polizei Köln am 28. Dezember mit.

Die Beamten werden sowohl das Ordnungsamt bei der Durchsetzung der Regeln unterstützen, als auch die Feier-Hotspots genauestens im Blick behalten. Dazu zählen laut Polizeiangaben vor allem das Zülpicher Viertel, die Altstadt, das Domumfeld und der Rheinboulevard. „Wir schützen die, die friedlich feiern wollen. Und das werden vor allem die merken, die sich nicht an die Regeln halten“, erklärt Einsatzleiter und Polizeioberrat Jürgen Mehlem.

Schwieriger ist es jedoch offenbar beim Kölner Rettungsdienst – mit schwerwiegenden Folgen. Die Befürchtung: Ein höheres Einsatzaufkommen, aber weniger Einsatzkräfte, die zur Verfügung stehen.(mo) Hinweis: Dieser Text wurde zuletzt am 29. Dezember inhaltlich überarbeitet.

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