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Statt leeren Geschäften in der Kölner Innenstadt gibt es jetzt Kunstaustellungen

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Von: Johanna Werning

Links: Ein Bild der Open Art Gallery in Köln. Rechts: Die Hohe Straße in der Weihnachtszeit.
Auf der Hohe Straße gibt es nun die Open Art Gallery (IDZRW-Montage) © Stadt Köln & Rolf Vennenbernd/dpa

Auf der Hohe Straße gibt es nun neben unzähligen Einkaufsmöglichkeiten auch Kunstausstellungen – und zwar in Schaufenstern der leer stehenden Geschäfte.

Köln – Dass auf der Hohe Straße gut eingekauft werden kann, ist kein Geheimnis. Immerhin gilt die Straße seit Jahrzehnten sowohl bei Kölnern als auch bei Touristen als erste Anlaufadresse, wenn es ums Shoppen geht. Dass die Einkaufsmeile jetzt allerdings auch ein Kunst-Hotspot werden soll, dürfte viele überraschen.

Open Art Gallery in Köln: Leere Geschäfte werden zu Kunstmuseen – bereits mehrere Ausstellungen

Doch genau das soll jetzt passieren. „Als weitere Maßnahme zur Attraktivitätssteigerung in der Innenstadt wird auf der Hohe Straße die ‚Open Art Gallery‘ eröffnet“, teilt die Stadt Köln mit. Aus leer stehenden Geschäften sollen mehr oder weniger kleine Museen werden – zumindest zeitweise.

„Wo sonst temporär leere Flächen zu sehen sind, gibt es ab sofort entlang der Hohe Straße echte Hingucker von Kölner Künstler*innen zu entdecken“, verspricht die Stadt. Aktuell sind bereits mehrere Schaufenster mit Kunst ausgestattet. Insgesamt gibt es derzeit in der Einkaufsmeile in der Kölner Innenstadt elf Plakate, die von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet worden sind. Eines davon zum Beispiel in der ehemaligen Dunkin Donuts-Filiale (Hohe Straße 134b).

Kunst mitten in der Kölner Innenstadt – damit Köln schöner wird

„Mit der Open Art Gallery wird das Stadtbild in der Innenstadt aufgewertet und bietet zudem Kölner Künstler*innen eine tolle Plattform für ihre Arbeiten“, bewertet der Kölner Stadtentwicklungsdezernent Andree Haack die Aktion. Denn zuletzt stehen Einkaufsstraßen wie die Hohe Straße immer wieder in der Kritik, da viele Geschäfte schließen, Lokale leer stehen und somit die Shoppingmeilen unattraktiver werden.

Auch Giganten wie Görtz, Primark und Galeria Kaufhof kämpfen aktuell mit vielen Schließungen. Das Schuhunternehmen Görtz schließt gleich mehrere Standorte in Köln. Primark hingegen will aktuell an der Filiale am Neumarkt festhalten – noch. (jw) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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