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Köln: Diese Ausstellung erinnert an „Game of Thrones“

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Der Stab des heiligen Heribert aus Walrosszahn hängt in der Kirche St. Heribert.
Der Stab des heiligen Heribert aus Walrosszahn hängt in der Kirche St. Heribert. © Oliver Berg/dpa

In Köln gibt es ab Donnerstag eine Sonderausstellung über das Leben des Kölner Erzbischofs Heribert. Einige Ausstellungsstücke erinnern gar an „Game of Thrones“.

Köln – Ein Kamm, mit dem man sich nicht die Haare, sondern die Gedanken ordnet, wäre heute sicher auch sehr praktisch. Vor über 1000 Jahren gab es so etwas, allerdings war es schon damals eine seltene Kostbarkeit. Ein etwa im Jahr 870 aus Elfenbein geschnitztes Exemplar ist jetzt in der Kölner Domschatzkammer ausgestellt. Wunderbar filigran ist dieser „Kamm des Heiligen Heribert“, der auf der Vorderseite die Kreuzigung von Jesus darstellt.

Köln: Sonderausstellung in der Domschatzkammer bis November

Der Kamm zur Gedankenreinigung ist eines der Prunkstücke der Doppelausstellung „Gerechtigkeit. Macht. Frieden. 1000 Jahre Heribert von Köln“ in der Domschatzkammer am Kölner Dom und in der Kirche St. Heribert auf der anderen Rheinseite in Deutz. Die Schau dauert vom 26. August (Donnerstag) bis zum 14. November.

Der vor genau 1000 Jahren gestorbene Heribert (970-1021) war einer der bedeutendsten Kölner Erzbischöfe, die im Mittelalter zu den mächtigsten deutschen Fürsten zählten. Einige Ausstellungsstücke haben einen hohen „Game of Thrones“-Gehalt: So würde sich Heriberts aus Walrosszahn gearbeiteter Bischofsstab nahtlos als Requisit in die Fantasy-Reihe einfügen. (dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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