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Köln: Café de Paris schließt bis 7. August – wegen Personalmangel

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Von: Stefanie Knupp

Stühle und Tische stehen auf dem Heumarkt
Die Wirte in Köln haben es nach wie vor schwer (Symbolbild). © Rolf Vennenbernd/picture alliance/dpa

Das Café de Paris in Köln muss vorerst schließen. Eine Woche lang bleiben die Türen des beliebten Treffpunkts wegen Personalmangels zu.

Köln – Die Gastronomie hat in NRW durch die Corona-Krise besonders hart gelitten. Nach monatelangem Lockdown dürfen Wirte mittlerweile wieder Gäste begrüßen. Doch so einfach ist das nicht, wie das jüngste Beispiel zeigt. Das beliebte Café de Paris in Köln muss für eine Woche schließen. „Auch wir sind leider von der Pandemie betroffen“, heißt es am Freitag auf der Facebook-Seite des Cafés Benesisstraße 61/Ecke Ehrenstraße.

„Die jetzige Personalsituation in der Gastronomie, sowie die aktuellen Quarantänebestimmungen machen es uns schwer, unsere gewohnte Qualität und Service zu bieten“, so der Post weiter. Man habe deshalb entschieden, vorerst bis zum 7. August zu schließen. Auf der Internetseite heißt es am Samstag, man wolle am 8. August wieder Gäste begrüßen.

Café de Paris in Köln eine Woche lang geschlossen

Ein ähnliches Schicksal hatte vergangene Woche die Bagatelle in der Südstadt ereilt. Die Betreiber mussten ihr Lokal einen Tag lang dicht machen, weil bei mehreren Mitarbeitern die Corona-Warn-App anschlug. Das Team gönnte sich deshalb „kleine Runde PCR-Testung“. Für Gäste gelten in der Gastronomie bestimmte Regeln – diese Gastro-Regeln gelten aktuell in Köln.

Wegen des Personalmangels und den Quarantänebestimmungen muss das vor allem bei Influencern beliebte Café de Paris gleich eine Woche schließen. Mit #deltaistmies und #staysafe sind die Posts in den sozialen Medien versehen. Viele Fans des Lokals sind natürlich traurig über die vorübergehende Schließung, schicken dem Team aber gute Wünsche.

Gastronomie in Köln leidet unter Personalmangel

Die Nachfrage der Gäste in der Kölner Gastronomie ist grundsätzlich groß. Trotzdem haben es viele Wirte in der Domstadt nicht leicht – vor allem da, wo studentische Aushilfen fehlen. (sk) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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