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Erstürmung des Stadthauses Köln-Deutz: Verfahren eingestellt – fehlende Zeugen

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Die Justizia an einem Gericht.
Der Prozess im Zusammenhang mit der Erstürmung des Kölner Stadthauses wurde gegen einen 27-Jährigen eingestellt (Symbolbild). © Sonja Wurtscheid/dpa

Das Verfahren im Zusammenhang mit der Erstürmung des Stadthauses in Deutz gegen einen 27-Jährigen wurde eingestellt. Der entstandene Schaden war sehr gering.

Köln – Im Zusammenhang mit der Erstürmung des Stadthauses in Köln-Deutz durch Linksautonome im Januar 2019 ist am Mittwoch vor dem Amtsgericht ein Strafprozess gegen einen 27-Jährigen gegen Zahlung von 100 Euro eingestellt worden. Bei der Aktion von Anhängern des Autonomen Zentrums und der „Bauwagen-Szene“ war über Stunden der Verwaltungsbetrieb der Stadt gestört worden. Ein Polizeieinsatz hatte die Aktion beendet.

Köln-Deutz: Erstürmung des Stadthauses – Verfahren wegen fehlender Zeugen eingestellt

Konkret lautete der Vorwurf gegen den 27-Jährigen, bei der Besetzung der Räumlichkeiten des Baudezernenten vier Mehrfachfahrkarten für die Kölner Verkehrsbetriebe im Wert von rund 50 Euro gestohlen zu haben. Der Mann bestritt die Vorwürfe. Er habe am Tattag an einem „kritischen Stadtspaziergang“ teilgenommen, der im Foyer des Stadthauses geendet sei.

Die Fahrscheine hätten dort auf einem Tisch gelegen und ihm sei gesagt worden, er könne sich bedienen. Da die Einlassung aufgrund fehlender Zeugen nicht entkräftet werden konnte und der entstandene Schaden gering war, wurde das Verfahren eingestellt.

Im Stadtteil Weiden wurde ein Mercedes-Sprinter in Brand gesetzt. Da es bereits der vierte Fahrzeugrband in diesem Jahr ist, geht die Polizei von einem Täter aus. (jaw/dpa)

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