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Wie soll der Deutzer Hafen an Köln angebunden werden?

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Von: Sebastian Richter

So soll der Deutzer Hafen einmal aussehen. Mit Blick in Richtung des Kölner Doms.
So soll der Deutzer Hafen einmal aussehen. Mit Blick in Richtung des Kölner Doms. © Cobe/moderne stadt

Die Pläne für den Deutzer Hafen in Köln nehmen Formen an. Im nächsten Schritt geht es ans Mobilitätskonzept.

Köln – Die Entwicklung des neuen Stadtteils Deutzer Hafen nimmt Fahrt auf. Wichtig für die Realisierung des Stadtteils: Wie wird das Quartier an das städtische Verkehrsnetz angebunden? Die Stadt hat dazu in einem ersten Schritt ein Verkehrsgutachten erstellt. Bürgerinnen und Bürger können sich die Ergebnisse bei einer Infoveranstaltung anschauen – und selbst Anregungen und Fragen stellen.

Köln: Mobilitätskonzept für Deutzer Hafen vorgestellt

Die Pläne des Bebauungsplans am Deutzer Hafen sind bereits öffentlich. Der Plan beschreibt, wo Straßen, Hafenpromenade, Parkanlagen, Wasserflächen und das Gewerbegebiet angesiedelt werden. Allerdings ist noch nicht klar, wie man beispielsweise vom Kölner Hauptbahnhof den neuen Stadtteil erreicht.

Die Öffentlichkeit erfährt bei einer Infoveranstaltung von den Plänen der Stadt Köln, der Stadtentwicklungsgesellschaft „moderne Stadt“ und dem beauftragten Ingenieurbüro „Rudolf Keller Verkehrsingenieure GmbH“. An der digitalen Veranstaltung am Montag, 20. Juni, um 18 Uhr können alle Interessierten teilnehmen. Im Livestream beantworten Fachleute Fragen und nehmen Anregungen entgegen, so die Stadt Köln in einer Mitteilung. Im Anschluss wird das Informationsvideo noch bis zum 30. September abrufbar sein.

Deutzer Hafen in Köln: Das Projekt im Überblick

Deutzer Hafen
Plangebiet:37,7 ha, davon 8,1 ha Wasser
Wohneinheiten:ca. 3000, davon 30% öffentlich geförderter Wohnraum
Einwohner:ca. 6900
Arbeitsplätze:ca. 7000
Brutto-Grundfläche:550.000 m²
Projektentwicklung:moderne stadt
Fertigstellung:Frühestens 2031

Der Deutzer Hafen soll in den kommenden Jahren Platz für etwa 3000 neue Wohnungen bieten. 6900 Menschen finden können dort nach den Plänen einmal wohnen, 6000 Arbeitsplätze soll das Quartier bieten. Außerdem sind Kitas, eine Grundschule, Gastronomie, Kultur- und Freizeitangebote und eine Vielzahl öffentlicher Freiräume geplant. (spr) Fair und unabhängig informiert, was in NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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