Gewinner stehen fest

Architekturwettbewerb: So sollen die beiden Brücken am Deutzer Hafen in Köln aussehen

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So sieht der Gewinner-Entwurf zu den Brücken am Deutzer Hafen aus.
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Im Rahmen der Quartiersentwicklung am Deutzer Hafen sollen auch zwei neue Brücken gebaut werden. Nun steht fest, wie sie aussehen sollen.

Köln – In Köln soll in den nächsten zehn Jahren ein neues, modernes Stadtviertel am Deutzer Hafen entstehen. Dabei sollen auch zwei neue Brücken gebaut werden, um die Halbinsel mit dem Ufer zu verbinden. Eine Brücke wird dann von Radfahrern und Fußgängern genutzt, über die andere soll der Autoverkehr geleitet werden. Verschiedene Architekten haben ihre Entwürfe zu diesem Projekt im Rahmen eines Wettbewerbs der Stadt Köln und der Stadtentwicklungsgesellschaft „moderne stadt“ eingereicht. Nun hat die Jury die Gewinner ausgewählt.

Köln: Jury wählt Gewinner aus – So sollen die Brücken am Deutzer Hafen aussehen

Wie die Stadt Köln mitteilt, hat ein Entwurf aus München die Jury nun überzeugt. Der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft „Mayr Ludescher Partner Beratende Ingenieure“ und „karlundp Gesellschaft von Architekten“ erhielt somit den mit 44.000 Euro dotierten 1. Preis des Wettbewerbs.

Nach dem Entwurf der Preisträger soll die Fuß- und Radwegbrücke auf der Höhe der um das Hafenbecken führenden Promenade liegen. Die Kfz-Brücke wird über eine Rampe angefahren, die über die Promenade hinweg führt. Von dort soll man über eine Treppe auf die Brücke gelangen. Zudem soll es auf beiden Brücken Bänke geben, von denen aus man den Kölner Dom und das neue Quartier betrachten kann. „Ausschlaggebend für die Auszeichnung dieses Entwurfs war die angemessene Zurückhaltung, die auf sehr elegante Weise den Hafencharakter zitiert und dennoch sehr eigenständig zum Erleben des Ortes beitragen wird“, heißt es in der Mitteilung der Stadt Köln und der Stadtentwicklungsgesellschaft „moderne stadt“.

Brücken am Deutzer Hafen: Quartier mit Wohnungen und Freiluft-Erlebnisbad geplant

Mit der Errichtung der beiden Brücken am Deutzer Hafen ist es aber noch lange nicht getan. Denn tatsächlich sind die Brücken nur der Teil eines noch viel größeren Projekts. So soll innerhalb von zehn Jahren der ehemalige, innerstädtische Industriehafen zu einem neuen, modernen Quartier werden. Auf dem Areal sind neben sieben Kitas und einer Grundschule auch Wohnungen für etwa 6.900 Menschen und Büros mit 6.000 Arbeitsplätzen geplant. Zudem sollen drei Parks das neue Wohnviertel mit den Poller Wiesen verbinden. Auch für Sportler ist dort so einiges geboten: So sich sollen Inlineskater und Rollhockey-Spieler auf dem Hallendach der Halle Steil an der Alfred-Schütter-Allee austoben können. Spannend ist aber vor allem, dass am Deutzer Hafen ein „Freiluft-Erlebnisbad“ entstehen soll. Neben Schwimmern sollen dort dann auch Stand-Up-Padler und Ruderer Sport treiben dürfen.

Überblick: Das soll auf dem Areal des neuen Stadtviertels am Deutzer Hafen entstehen

  • Sieben Kitas und eine Grundschule
  • Wohnungen für etwa 6.900 Menschen
  • Büros mit 6.000 Arbeitsplätzen
  • Drei Parks
  • Eine Fläche für Inlineskater und Rollhockey-Spieler
  • Ein Freiluft-Erlebnisbad

(nb)

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