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Räumung am Eifelwall in Köln: Fläche soll „Open-Air-Quartier“ werden

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Kölner haben am Eifelwall Pflanzen abgestellt, um eine neue Oase in der autofreien Stadt zu errichten.
Nachdem die Eifelwall-Oase vom Ordnungsamt geräumt wurde, haben Kölner neue Pflanzen gespendet. © 24RHEIN

Die Räumung des Eifelwalls in Köln sorgte für Diskussion. Nun ist klar, wie es mit dem Platz weitergehen soll. Entstehen könnte ein „Open-Air-Quartier“.

Köln – Die Diskussion rund um die Nutzung des Eifelwalls erhitzte zuletzt in Köln die Gemüter. Anwohner hatten während Corona Sitzmöglichkeiten auf der autofreien Straße bereitgestellt und den Ort mit Pflanzen und Girlanden geschmückt. Doch dann räumte das Kölner Ordnungsamt den Platz, weil sich andere Anwohner beschwerten und es für die abgestellten Möbel keine Sondernutzungserlaubnis gab. Die Grünen reagierten mit scharfer Kritik auf die Räumung des Platzes. Sie beantragten daraufhin eine „Aktuelle Stunde“ in der Bezirksvertretung Innenstadt – mit Erfolg, wie sich nun zeigte.

Eifelwall Köln: Fläche soll „möbliertes Open-Air-Quartier“ werden

„Die ‚Aktuelle Stunde‘ ist sehr positiv verlaufen“, berichtet Julie Cazier, Fraktionsvorsitzende der Grünen. In einem Beschluss wurde die Verwaltung nun damit beauftragt, Voraussetzungen für eine kreative Nutzung des Eifelwalls zu schaffen. Zudem solle die Fläche unter den Bahnbögen am Eifelwall von einem Verein oder einer angrenzenden Bildungseinrichtung als „möbliertes, visionäres Open-Air-Quartier“ umgesetzt werden. Weiteres dazu solle in einem Ortstermin, beziehungsweise einer Ideenwerkstatt, geklärt werden, heißt es in dem Beschluss, der 24RHEIN vorliegt.

Köln: Initiative oder Verein soll sich um Nutzung und Gestaltung des Eifelwalls kümmern

„Voraussetzung für den Beschluss ist, dass es einen Verein oder eine Initiative gibt, die für die Gestaltung des Eifelwalls verantwortlich ist“, so Cazier. Dies sei auch wichtig, um Konflikte mit Radfahrern und Anwohnern zu vermeiden und um dafür Sorge zu tragen, dass genug Platz für Rettungswege freigelassen werde. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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