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Döner für 1 Cent: Kette stoppt vorerst Neueröffnungen – auch in Köln

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Von: Johanna Werning

Ein Döner liegt auf einem Holztisch.
Nach der eskalierenden Döner-Aktion in Dortmund ist auch in Köln die Neueröffnung auf Eis gelegt worden (Symbolbild) © Markus Mainka/Imago

Nachdem die Aktion „1-Cent-Döner“ in Dortmund eskalierte, wurde nun die Neueröffnung in Köln gestoppt. „Wir wollen niemanden gefährden“, so das Unternehmen.

Köln/Dortmund – Mit einer besonderen Sparaktion lockt „Das Haus des Döners“ Kunden zu ihren Filialen. Am Tag der Neueröffnung kostet der Döner dann nur wenige Cent. Während in Venlo das gefüllte Fladenbrot fünf Cent am Eröffnungstag kostete, waren es am 20. September in Dortmund noch weniger: Der Döner kostete da tatsächlich nur einen Cent.

Haus des Döners: Neueröffnungen nach 1-Cent-Aktion auf Eis gelegt – „wollen niemanden gefährden“

Doch das sorgte nicht nur für Begeisterung: Hunderte Menschen kamen, um sich das kulinarische Schnäppchen zu sichern, blockierten dabei Straßen und lösten einen Polizeieinsatz aus, berichtet wa.de. Auch auf Instagram und Facebook gab es für die Döner-Kette daraufhin Kritik. Jetzt zieht das Unternehmen Konsequenzen.

„Wir haben erst einmal alles heruntergeschraubt“, sagt Cihan Gül von „Haus des Döners“ im Gespräch mit 24RHEIN. Das gilt auch für die Neueröffnung der Filiale in der Kölner Südstadt. Eigentlich sollte in vier bis sechs Wochen an der Bonner Straße in Köln ein neues „Haus des Döners“ eröffnen. Jetzt ist die Eröffnung allerdings erst einmal auf Eis gelegt. „Wir planen erst einmal jetzt alles mit der Stadt und der Polizei. Uns ist eines wirklich wichtig: Wir wollen niemanden gefährden“, so Gül weiter.

Haus des Döners: Weiterhin 1-Cent-Aktion geplant – allerdings mit Bon-System

Ganz abgesagt werden die Neueröffnungen jedoch nicht. „Wir öffnen auf jeden Fall – in Köln und an den anderen Standorten“. Allerdings dann mit einem Sicherheitskonzept. Und auch Sparaktionen wie die 1-Cent-Aktion sind bei „Haus des Döners“ noch nicht vom Tisch. „Es wird weiterhin Aktionen geben. Wir müssen aber schauen, wie wir das machen. Der Andrang soll auf jeden Fall so nicht mehr zustande kommen“, betont Gül.

Damit das klappt, sei zum Beispiel ein Bon-System denkbar. „Die Leute würden dann einfach eine Wartenummer bekommen und könnten – während sie warten – weggehen, dann wird es auch nicht wieder zu voll.“ Das sei jedoch nur eine erste Überlegung. Wie es tatsächlich weitergeht, steht noch nicht fest. Das solle in den kommenden Tagen und Wochen überlegt werden.

Haus des Döners: Diese Filialen gibt es schon

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