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Barbarossaplatz in Köln: Eine Autospur weniger, mehr Platz fürs Rad

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Fahrradfahrer am Barbarossaplatz in Köln
Der Barbarossaplatz in Köln stellte Radfahrende bislang immer wieder vor Probleme. © Eduard Bopp/Imago

Am Barbarossaplatz wurde ein 2,50 Meter breiter Radfahrstreifen eingerichtet, der die Sicherheit für Fahrradfahrer in Köln verbessern soll.

Köln – Der Barbarossaplatz in Köln birgt besonders für Fahrradfahrer eine erhebliche Gefahr. Bislang gab es dort kaum ausreichend Platz für Radfahrende, die riesige Kreuzung an der KVB-Bahnhaltestelle zu überqueren, ohne sich mit aus verschiedenen Richtungen heranfahrenden Autos in die Quere zu kommen. Dies hat auch die Stadt Köln erkannt und deshalb am Salierring zwischen der Straße „Am Trutzenberg“ und dem Barbarossaplatz einen breiten Fahrradstreifen eingerichtet. „In Fahrtrichtung Norden wurde die rechte der beiden Kfz-Fahrspuren in einen 2,50 Meter breiten Radfahrstreifen umgewandelt“, erklärt die Stadt.

Umgestaltung der Kölner Ringe abgeschlossen – jetzt fahrradfreundlicher

Dieser Radstreifen markiert den Abschluss der fahrradfreundlichen Umgestaltung der Kölner Ringe im Abschnitt des Salierrings zwischen Sachsenring und Barbarossaplatz. Bereits in den vergangenen Wochen und Monaten waren andere Abschnitte im Stadtgebiet fahrradfreundlicher gestaltet worden, unter anderem wurde die Fleischmengergasse in der Kölner Innenstadt in eine reine Fahrradstraße umgewandelt. Auch auf der Riehler Straße wurden diesbezüglich bereits Umbauarbeiten vorgenommen. Zudem wurde im Rahmen der großflächig angelegten Maßnahme die Querung der im Radverkehrskonzept Innenstadt definierten Fahrradstraßenachse Am Duffesbach/Am Weidenbach über die Kölner Ringe optimiert.

Köln wird fahrradfreundlicher – Maßnahmen kosten insgesamt rund 180.000 Euro

Durch die Umbau- und Markierungsmaßnahmen ist es nun erstmals möglich, die Kölner Ringe in nördlicher Fahrtrichtung vom Rheinufer am Ubierring auf einer Strecke von rund drei Kilometern Länge auf Radwegen bis zum zentral gelegenen Rudolfplatz zurückzulegen. „Zuvor bestand zwischen dem 2019 fertiggestellten Radfahrstreifen auf dem Sachsenring und dem in 2020 umgesetzten Radfahrstreifen am Barbarossaplatz für Radfahrende eine Netzlücke“, erklärt die Stadt.

Die Kosten für die Umsetzung der Maßnahme betragen laut Informationen der Stadt voraussichtlich insgesamt rund 180.000 Euro: rund 25.000 Euro für die Arbeiten an den Ampelanlagen, rund 66.000 Euro für die Sanierungsarbeiten und rund 90.000 Euro für die Markierungsarbeiten. (mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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