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Köln: Frau nach Hause verfolgt und vergewaltigt – „Ermittlungen dauern an“

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Ein Polizeifahrzeug steht in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf dem Ebertplatz.
Die Polizei hat am Ebertplatz in Köln einen Mann festgenommen, der eine Frau vergewaltigt haben soll. (Archivbild) © Oliver Berg/dpa

In der Innenstadt von Köln soll ein Mann eine junge Frau vergewaltigt haben. Der Tatverdächtige wurde kurze Zeit später am Ebertplatz gefasst. „Die Ermittlungen dauern an.“

Köln – Eine Frau soll am Samstagmorgen in der Bismarckstraße in Köln Opfer einer Vergewaltigung geworden sein. Bereits wenige Stunden später konnte ein 26-jähriger Tatverdächtiger von der Polizei festgenommen werden. Ein Zeuge hatte ein Foto des mutmaßlichen Täters nach der Tat gemacht. Nun sitzt der 26-Jährige weiterhin in Untersuchungshaft.

Köln: Frau nach Hause verfolgt und vergewaltigt

Die Kölnerin war am frühen Morgen auf dem Weg von einer Bahnhaltestelle in der Kölner Innenstadt auf dem Weg zu ihrer Wohnung. Bereits nachdem die Frau an der Haltestelle ausgestiegen war, soll ihr der 26-Jährige zu Fuß gefolgt sein – bis zu ihrer Wohnung.

Dort hatte er „sich hinter ihr gewaltsam ins Haus gedrängt“, teilt die Polizei mit. Daraufhin soll der Mann die Kölnerin im Hausflur vergewaltigt haben. Ihr sei es gelungen, nach der Tat auf die Straße zu laufen und um Hilfe zu rufen. Der Mann sei daraufhin geflüchtet. Der Vorfall ereignet sich nur wenige Stunden nach einer Auseinandersetzung an der Zülpicher Straße, bei der ein 18-Jähriger ums Leben kam.

Köln: Tatverdächtiger festgenommen – Zeuge konnte ihn fotografieren

Noch in der Bismarckstraße gelang es einem Zeugen, den Mann zu fotografieren. Die Polizei fahndete nach dem Mann – mit Erfolg. Gegen 9:30 Uhr erkannte eine Polizistin den Gesuchten auf Aufnahmen der polizeilichen Videoüberwachung am Ebertplatz. Nun sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Das teilt eine Pressesprecherin der Kölner Staatsanwaltschaft auf Nachfrage von 24RHEIN mit. „Die Ermittlungen dauern an“. Weitere Angaben macht die Staatsanwaltschaft nicht.

Update-Hinweis: Der Artikel wurde zuletzt am 6. August aktualisiert. Neuerung: Der mutmaßliche Täter sitzt weiterhin in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

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