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Kölner Südstadt: Gewalt und Exzesse im Friedenspark? Das sagt die Polizei

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Von: Nina Büchs

Die Festung Fort I im Grünen im Friedenspark, die sonne scheint.
Das Fort I bildet den Mittelpunkt des Friedensparks in der Kölner Südstadt: Drumherum Wege, Spiel- und Liegewiesen, Gärten. © Aimene/24RHEIN

Am und im Friedenspark in der Kölner Südstadt geht es seit einigen Wochen nicht mehr ganz so friedlich zu. Anwohner berichten über Angriffe, Raub und Polizeieinsätze. Was steckt dahinter, was ist dran?

Köln – Bei gutem Wetter zieht es viele Menschen in Köln hinaus in die Parks und Grünflächen, um umgeben von der Natur zur Ruhe zu kommen. Auch der Friedenspark in der Kölner Südstadt Köln ist bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr beliebt. Doch zuletzt wurde der Park im Stadtteil Neustadt-Süd immer mehr zum Gesprächsthema – und das nicht etwa im positiven Sinne.

Köln: Gewalt im Friedenspark? Anwohner berichten

Wie 24RHEIN erfuhr, ist die Situation am Friedenspark vielen Anwohnern ein Dorn im Auge. Gewalt, Drogen, Raub: Über all das tuschelt man in der Südstadt. Zudem wurden immer wieder Polizeifahrzeuge gesichtet. Sogar das Gerücht von einem am Baum festgebundenen und zugerichteten Körper macht die Runde. Entwickelt sich am Friedenspark in Köln also ein neuer Problem-Hotspot?

Polizei Köln: Keine Zunahme von Gewalt im Friedenspark

„Eine Zunahme von Vorfällen rund um Körperverletzung, Schlägereien und Randale am Friedenspark in Köln können wir nicht bestätigen“, so ein Sprecher der Polizei Köln gegenüber 24RHEIN. Insgesamt gab es in diesem Jahr nur sieben Delikte dieser Art am Friedenspark, im letzten Jahr lag die Zahl ebenfalls im einstelligen Bereich, so der Sprecher weiter. Mit der Situation am Aachener Weiher oder auf den Ringen seien die Einsätze am Friedenspark in keinster Weise vergleichbar.

Köln: Krawalle am Aachener Weiher, aber nicht am Friedenspark?

Fest steht: In den Sommermonaten sammelten sich in den Parks in Köln viele Menschen – die dort auch Alkohol tranken oder Drogen konsumierten. Am Aachener Weiher ist die Situation deshalb schon des Öfteren eskaliert. Dort wurden zum Beispiel mehrfach Einsatzkräfte mit Flaschen beworfen. Vor kurzem kam dort unter anderem eine Reiterstaffel zum Einsatz, um für Ruhe zu sorgen. Zudem wurde der Bereich mit Flutlicht beleuchtet, mit dem Ziel aggressive Feiernde zu vertreiben und Ausschreitungen zu reduzieren. (nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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