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Köln: Gewalt-Attacke am Mauritiuswall – zwei Täter weiterhin flüchtig

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Von: Johanna Werning

Ein Streifenwagen steht quer auf der Fahrbahn, dahinter ein Rettungswagen.
imago0117706605h (1).jpg © Tim Oelbermann/Imago

Am Samstagabend haben sechs junge Männer einen 28-Jährigen eine Treppe in Köln heruntergestoßen. Dabei wurde er schwer verletzt. Zwei Täter sind weiterhin auf der Flucht.

Köln – Am Wochenende endete ein Streit am Mauritiuswall in Köln mit einem Treppenstoß und schweren Verletzungen für das Opfer. Die sechs Täter waren zwischen 14 und 19 Jahre alt. Zwei der Tatverdächtigen sind noch immer flüchtig, wie die Polizei auf Nachfrage von 24RHEIN am Montag, 26. Juli, erklärt.

Gegen 3:20 Uhr gerieten das spätere Opfer und die Tatverdächtigen in eine folgenschwere Auseinandersetzung. Nach dem Streit in der Unterführung einer Bankfiliale wurde das 28-jährige Opfer laut Zeugenaussagen die Treppe hinuntergestoßen, geschlagen und getreten. Dabei erlitt er schwere Verletzungen. Auch am Montag sind die Hintergründe zur gefährlichen Körperverletzung weiterhin unklar.

Köln: Gewalt-Attacke am Mauritiuswall – zwei Täter weiterhin flüchtig

Nach der Tat in der Nacht zu Samstag flüchteten die sechs jungen Männer zu Fuß. Vier mutmaßliche Täter konnten „noch in der Nähe“ von der Polizei Köln aufgegriffen werden. Die teilweise noch Minderjährigen wurden noch in der Nacht entweder ihren Erziehungsberechtigten oder einem Jugendheim übergeben.

Die zwei flüchtigen Täter sind der Polizei bereits namentlich bekannt, „jedoch noch nicht aufgefunden worden“, so die Polizei am Montag auf Nachfrage von 24RHEIN. Wie alt die flüchtigen mutmaßlichen Täter sind, teilte der Pressesprecher der Polizei nicht mit. Weitere Angaben könne die Polizei aus „ermittlungstechnischen Gründen“ nicht geben, heißt es stattdessen. Die Ermittlungen laufen noch. Auch Videoaufzeichnungen sollen ausgewertet werden.

Köln: Minderjährige stoßen Mann die Treppe herunter – schwer verletzt

Die mutmaßlichen Täter, die das Opfer schwer verletzt zurückgelassen haben, müssen sich laut Polizei in einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die Hintergründe für die folgenschwere Auseinandersetzung waren zuletzt noch nicht bekannt gegeben worden.

Die Gewalttat am Mauritiuswall war nicht der einzige Konflikt in der Kölner Innenstadt in den vergangenen Tagen. Erst am Donnerstagabend ist ein 19-jähriger Kölner Opfer eines Überfalls geworden. Ein Jugendlicher schlug ihm ins Gesicht und raubte ihn aus. Am Rudolfplatz wurde ein 63-Jähriger überfallen. Unbekannte haben ihm eine Luxusuhr im Wert von 20.000 Euro vom Arm gerissen. (jw) 

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