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Köln: Er hatte eine Axt im Rucksack – Polizei stoppt Betrunkenen am Hauptbahnhof

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Von: Benjamin Stroka

Einsatzfahrzeuge der Bundespolizei vor dem Kölner Hauptbahnhof (Symbolbild).
Einsatzfahrzeuge der Bundespolizei vor dem Kölner Hauptbahnhof (Symbolbild). © Bundespolizei Köln

Die Bundespolizei stoppte am Donnerstag einen 37-jährigen Mann am Hauptbahnhof in Köln. Er hatte zwei Promille und trug eine Axt im Rucksack.

Köln – Ein 37-jähriger Mann aus Weilerswist sorgte am Donnerstagnachmittag (4. März) für verdutzte Gesichter bei der Polizei in Köln. In der Vorhalle des Kölner Hauptbahnhofs bemerkte eine Streife der Bundespolizei gegen 16 Uhr einen 37-jährigen Mann, aus dessen Rucksack ein ungewöhnlich langer Gegenstand herausragte.

Polizei Köln: Mann am Hauptbahnhof behauptete, die Axt gerade gekauft zu haben

„Auf sein Gepäck angesprochen, holte der Marokkaner eine Axt ohne Schneideabdeckung hervor“, teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Darauf angesprochen sagte der Mann, er habe das scharfe Werkzeug gerade erst gekauft. Einen Kassenbeleg konnte der polizeibekannte Mann auf Wunsch der Beamten allerdings nicht vorweisen.

Dafür soll der Verdächtige einen stark alkoholisierten Eindruck auf die Polizisten gemacht haben. Auf der Bundespolizeiwache erklärte er sich zu einem freiwilligen Alkoholtest bereit. Das Ergebnis: über zwei Promille!

Hauptbahnhof Köln führt Negativ-Statistik in mehreren Bereichen an

Die mitgeführte Axt wurde vorsichtshalber sichergestellt. Wie die Polizei mitteilte, empfahl sie dem Mann die Axt in nüchternem Zustand wieder abzuholen.

Immer wieder kommt es am Hauptbahnhof in Köln zu Polizeieinsätzen. Am 29. Januar attackierte ein Mann aus Dormagen wegen einer Ticketkontrolle drei Polizisten. Auch Drogenkriminalität und Diebstähle sind häufig ein Problem. In diesen Statistiken ist der Kölner Hauptbahnhof sogar einer der traurigen Spitzenreiter im bundesweiten Vergleich. (bs)

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