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Köln: Sprengstoff am Hauptbahnhof? Polizeispürhund „Speed“ gibt Entwarnung

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Polizeihund „Speed“ steht auf einer Wiese und hat ein Spielzeug in der Schnauze
Polizeispürhund „Speed“ hatte am Wochenende (19./20. Februar) am Kölner Hauptbahnhof alle Pfoten voll zu tun. © Polizei Köln

Polizeispürhund „Speed“ hat am Wochenende am Hauptbahnhof in Köln liegengelassene Taschen auf Sprengstoff untersucht – und für Entwarnung gesorgt.

Köln – Aufregendes Wochenende für Polizeispürhund „Speed“: Bei gleich zwei Einsätzen wegen vergessener und liegengelassener Taschen sorgte der Vierbeiner am Samstag und Sonntag (19./20. Februar) für Entwarnung. Da der Sprengstoffspürhund weder bei einer schwarzen Sporttasche in der S11 noch bei einer ebenfalls schwarzen Reisetasche in der B-Passage des Kölner Hauptbahnhofs sprengstofftypisches Verhalten anzeigte, öffneten Beamte die achtlos vergessenen Gepäckstücke zunächst und übergaben sie anschließend ans Fundbüro und an die Bahnhofsmission in Köln.

Polizeispürhund „Speed“ schnüffelt am Kölner Hauptbahnhof – zwei Einsätze in 24 Stunden

Am Samstag gegen 13:45 Uhr wurde die Leitstelle der Bundespolizei in Köln über ein herrenloses Gepäckstück in der S11 (Düsseldorf-Bergisch Gladbach, Rheinisch-Bergischer Kreis) informiert. Der Triebfahrzeugführer stoppte den Zug am Haltepunkt Köln Dellbrück und veranlasste die Räumung der Bahn. Die alarmierten Bundespolizisten fanden eine schwarze Sporttasche in der Gepäckablage auf und forderten zur Absuche einen Sprengstoffspürhund der Bundespolizei an. Da der Diensthund „Speed“ keinerlei sprengstoffanzeigendes Verhalten aufwies, öffneten die Beamten die Tasche und fanden Bekleidung des täglichen Gebrauchs auf. Anschließend nahm der Treibfahrzeugführer das Gepäckstück mit und übergab es an das Fundbüro der Deutschen Bahn AG.

Genau 24 Stunden später der nächste Einsatz für den speziell ausgebildeten Diensthund: In der B-Passage des Kölner Hauptbahnhofs fanden Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG eine schwarze Reisetasche ohne Besitzer oder Eigentümer auf. Nach erfolgloser Durchsage im Bahnhof und negativer Videoauswertung, sperrten Bundespolizisten den Bereich weiträumig ab und forderten das Einsatzmittel Diensthund zur Unterstützung an. Auch in diesem Fall schlug „Speed“ nicht an, so dass das Gepäckstück geöffnet und anschließend an die Bahnhofsmission übergeben wurde.

Nach Vorfall mit Polizeihund „Speed“ am Hauptbahnhof Köln: Gepäck nie unbeaufsichtigt lassen

Die Bundespolizei appelliert in diesem Zusammenhang, mit dem eigenen Gepäck immer achtsam umzugehen und es nie unbeaufsichtigt zu lassen. Falls der Verlust eines Gepäckstückes bemerkt wird, werden Reisende gebeten, sich unverzüglich bei der Deutschen Bahn oder der Bundespolizei zu melden. Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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