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Köln: 29-Jähriger wirft Scheibe von Streifenwagen ein – Überwachungskamera filmt mit

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Ein Stein und Scherben liegen im Inneren eines Fahrzeugs
Mit einem Stein wurde die Seitenscheibe eines Polizeifahrzeugs eingeworfen. © Bundespolizei

In der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs wurde die Seitenscheibe eines Polizeifahrzeugs zerstört. Ein Stein und Scherben lagen noch im Inneren. Ein 29-Jähriger wurde als Verdächtiger ermittelt.

Köln – Am Mittwochabend (27. Oktober) hat ein 29-Jähriger mutmaßlich die Seitenscheibe eines Einsatzfahrzeuges der Bundespolizei zerstört. Das Tatwerkzeug lag noch im Innenraum des Wagens: Der Stein wurde als Beweismittel gesichert, der Tatverdächtige im Hauptbahnhof Köln schnell gestellt.

Gegen 21:45 Uhr bemerkten die Beamten den Schaden. Die Seitenscheibe eines Dienstfahrzeuges, das auf einem Seitenstreifen am Breslauer Platz in Köln abgestellt war, wurde eingeworfen. „Da ein Stein im Innenraum des Fahrzeugs lag, war das Tatmittel schnell gefunden und die vermutliche Tathandlung rekonstruiert“, teilte die Bundespolizei am Donnerstagmittag mit.

Breslauer Platz Köln: Polizei findet mutmaßlichen Stein-Werfer

Die Beamten sichteten daraufhin Videoaufzeichnungen von Überwachungskameras. Zwischen dem Parken des Fahrzeugs und dem Bemerken des Schadens, sei darauf nur eine Person zu sehen gewesen. Der Mann habe sich auffällig lange an der Seitenscheibe aufgehalten.

Mit den Überwachungsbildern fahndete die Polizei nach dem Verdächtigen und wurden schnell fündig. Bundespolizisten konnten unter einem Bahnsteig einen 29-Jährigen stellen und seine Identität ermitteln. Der Mann ist bereits polizeibekannt und mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Köln: Ermittlungen wegen „Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel“

Zur Tat selbst habe der Verdächtige keine Angaben gemacht, aber einem Atemalkoholtest zugestimmt. 1,6 Promille hatte der 29-Jährige im Blut, auf die Beamten aber „keinen stark alkoholisierten Eindruck“ gemacht. Er konnte die Dienststelle daraufhin verlassen. Der Stein hingegen blieb als Beweismittel da. Jetzt läuft gegen den Mann unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen „Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel“. (sk/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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