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Köln Hauptbahnhof: Zwei Männer am Karnevals-Wochenende ins Gleis gestoßen

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Ein eingetroffener ICE am Köln Hauptbahnhof.
Bei Streitigkeiten am Köln Hbf wurden am Karnevals-Wochenende zwei Männer ins Gleisbett geschubst (Symbolbild). © Marc John/Imago

Am Karnevals-Wochenende wurden am Hauptbahnhof Köln zwei Männer in die Gleise geschubst. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Köln – Bei Streitigkeiten und Auseinandersetzungen am Karnevals-Wochenende nach Weiberfastnacht in Köln wurden zwei Männer am Hauptbahnhof ins Gleis gestoßen. Die Bundespolizei spricht von insgesamt drei gefährlichen Körperverletzungen am Köln Hauptbahnhof.

Köln Hauptbahnhof: Mann fällt nach Faustschlag ins Gleis

Besonders schlimm war es demnach in der Nacht auf Sonntag und am Sonntagmorgen. Zunächst wurde ein 20-jähriger Mann laut eigener Aussage am Gleis 11 des Hauptbahnhofs von einem Unbekannten mit einem Teleskopschlagstock geschlagen. Er betrat gegen 0:30 Uhr die Dienststelle der Bundespolizei und berichtete über den Vorfall. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet. Die Hintergründe seien aber noch unklar, teilte eine Sprecherin mit.

Nur wenige Stunden später, gegen 3:40 Uhr, wurde ein 49-jähriger Mann aus Siegburg von einem Unbekannten nach einem Streit am Gleis 10 ins Gleisbett gestoßen. „Er und sein Kontrahent hätten sich zuvor über Kleingeld und die Herausgabe von Zigaretten gestritten, ehe der bislang unbekannte Täter ihm einen Faustschlag in das Gesicht versetzte und er dadurch in das Gleisbett fiel“, berichtet die Sprecherin. Ein anderer Reisender half ihm danach wieder aus dem Gleisbett heraus. Auch hier ermittelt die Polizei und wertet Videoaufnahmen aus.

Köln: Wochenende nach Weiberfastnacht – Schlägerei am Hauptbahnhof

Nochmal rund zweieinhalb Stunden später wurde diesmal am Gleis 9 ein Mann ins Gleisbett geschubst. Hier gab es zuvor offenbar eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten. Danach soll ein 24-Jähriger aus Essen einen 33-jährigen Mann aus Nörvenich ins Gesicht geschlagen und ihn in die Gleise gestoßen haben. Der 33-Jährige konnte sich befreien und attackierte danach mit zwei weiteren Begleitern den 24-Jährigen. Auf der Wache der Bundespolizei stellte sich zudem heraus, dass alle Beteiligten des Vorfalls betrunken waren.

In allen drei Fällen leitete die Bundespolizei Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Die Ermittlungen laufen. Bereits an Weiberfastnacht hatte die Bundespolizei in Köln viel zu tun. Die Beamten mussten mehrere Bahnabschnitte sperren, weil Personen über die Gleise liefen. (bs/ots) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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