Neue Großbaustelle am Dom

Ehemaliges WDR-Gebäude wird abgerissen – jetzt ist klar, wer in den Neubau einzieht

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Unweit des Kölner Doms soll unter anderem ein Jüdisches Museum entstehen.

Der ehemalige WDR-Gebäudekomplex an der Straße Unter Goldschmied in der Kölner Innenstadt soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden .

Köln – Nur unweit des Kölner Doms droht Bürgerinnen und Bürgern in der Innenstadt von Köln noch in diesem Jahr die nächste Baustelle. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, soll der ehemals vom WDR genutzte Gebäudekomplex an der Straße Unter Goldschmied nach fast sieben Jahren der Planung abgerissen werden, um Platz für einen Neubau zu machen. Während in der Umgebung ein neues Stadtmuseum sowie ein Jüdisches Museum entstehen sollen, wird der Neubau an einen privaten Investor vermietet, der ihn unter dem Namen Laurenz-Carré eröffnen will.

Laurenz-Carré am Kölner Dom: Baustart frühestens 2022 geplant

Dabei handelt es sich laut KSTA-Informationen um ein Büro-, Geschäfts- und Wohnhaus. Kölns Baudezernent Markus Greitemann jedenfalls zeigt sich schon einmal positiv. „Ich freue mich, dass ein Entwurf ausgewählt wurde, der sich in die geschichtsträchtige Umgebung des Roncalliplatzes einfügt und dabei das angrenzende Ensemble zeitgemäß weiterdenkt“. In dem rund angedachten Gebäude mit Fensterfronten könnten nach Fertigstellung dann Luxusmarken einziehen.

Bis das allerdings soweit ist, dürften noch einige Jahre vergehen. Erst im vierten Quartal soll mit dem Abriss der Bestandsgebäude begonnen werden, der Neubau ist dann ab 2022 geplant. So droht den Kölnerinnen und Kölnern nach der Historischen Mitte und der Bühnensanierung unmittelbar in Domnähe die nächste Großbaustelle. (mo)

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