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Krawalle in Köln: Mob wirft Rauchbomben und beschädigt Hausfassaden und Schaufenster

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Von: Nina Büchs

Polizisten am Rande der Kundgebung in Köln.
Polizisten mussten am Samstag, 17. April, gegen mehrere Randalierer in Köln vorgehen. (Symbolbild) © Christoph Hardt/ Imago

Randalierer haben am Samstagabend die Kölner Innenstadt verwüstet. Sie riefen dabei linksautonome Parolen und forderten die Abschaffung der Ausgangssperre.

Köln – Am Samstagabend, 17. April, ist es in Köln zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Wie die Polizei berichtet, zogen gegen 20 Uhr mehr als 30 Randalierer über die Luxemburger Straße in Richtung Innenstadt bis zum Barbarossaplatz. Dabei legten sie eine Spur der Verwüstung zurück.

Köln: Mehr als 30 Randalierer verwüsten Innenstadt und werfen Rauchbomben auf Streifenwagen und die KVB

Die Randalierer, die vorwiegend schwarz gekleidet waren, sollen Hausfassaden und Schaufenster mit Graffitis besprüht und Knallkörper und Rauchbomben auf Streifenwagen und Stadtbahnen der KVB geworfen haben. Außerdem warfen sie Warnbarken auf Straßen und Schienen. Der Mob, bestehend aus Männer und Frauen, hat dabei lautstark den Erhalt des Autonomen Zentrums und die Abschaffung von Ausgangssperren gefordert, so die Polizei.

Parallel zu den Ausschreitungen fand in der Innenstadt am Heumarkt außerdem eine Demo gegen die Ausgangssperren statt. Wie die Polizei berichtete, verlief die Demo selbst jedoch friedlich.

Krawalle in Köln: Polizei stoppt Mob bei Randale in der Innenstadt

Gegen alle kontrollierten Personen wird nun wegen Landfriedensbruch ermittelt, so die Polizei. Zudem werten die Beamten hinsichtlich der Sachbeschädigung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßen- und Schienenverkehr nun Beweismittel aus. Wer Hinweise zum Tatgeschehen geben kann, wird gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de beim Staatsschutz der Polizei Köln zu melden. Auch Video- und Fotomaterial soll der Polizei zur Verfügung gestellt werden. (nb)

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