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Köln: Knobelbecher wieder geöffnet – mit neuem Pächter

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Von: Luisa Funck

Frisch gezapftes Gaffelkösch in einem Kölner Brauhaus als Symbolbild
Gaffel Kölsch gibts jetzt auch im Knobelbecher wieder frisch aus dem Hahn (Symbolbild) © Winfried Rothermel/Imago

Die Kneipe „Zum Knobelbecher“ im Belgischen Viertel in Köln ist wieder offen – mit neuem Pächter. Ein paar Dinge ändern sich, doch vieles „bliev och wie et wor“.

Köln – Der „Knobelbecher“ ist die Kultkneipe in Köln schlechthin. 30 Jahre lang führte Petra Zemljic die Kneipe an der Ecke Aachener Straße und Brüsseler Straße. Doch jetzt gab es einen Pächterwechsel.

Kneipe Zum Knobelbecher Köln
Adresse:Brüsseler Str. 47, 50674 Köln
Öffnungszeiten:Montag bis Freitag ab 16 Uhr – Samstag und Sonntag ab 11 Uhr

Köln: Der Knobelbecher hat einen neuen Pächter

Nach 30 Jahren geht eine Ära zu Ende – die Wirtin, die echtes kölsches Flair bot, ist im Ruhestand. Das bedeutet aber kein Ende für die Kneipe. Der Betreiber der „Loreley“ auf der Lindenstraße und des „Grünfeld“ – das direkt nebenan liegt – hat den Knobelbecher Anfang 2021 übernommen.

Mario Pirastu ist der neue Pächter des Knobelbechers, er möchte die Tradition der Veedelskneipe erhalten. „Der Knobelbecher ist die letzte urige Kneipe im Viertel. Daran möchten wir nicht rütteln“, sagt Pirastu. Der Charakter der Kultkneipe soll also erhalten bleiben, nur ein paar Dinge werden sich ändern.

Knobelbecher Köln: Das wird sich verändern – „dat bliev wie et wor“

Der Charme der FC-Kneipe soll erhalten bleiben. Das einzige, was sich ändert – es wird eine neue Küche geben, um auch Essen zum Kölsch anzubieten. Außerdem: Auch das neue Bier der Brauerei Gaffel, das „Gaffel Wiess“, wird frisch aus dem Zapfhahn und im 0,3 Liter Glaskrug ausgeschenkt.

Auch an der Fassade der Kneipe soll sich nichts ändern. Die gemalten Szenegrößen „Sepp Bleibtreuboy und Flimmy Hendrikxxx“ werden also auch in Zukunft mit ihrem Gaffelbier aus dem Fenster an der Fassade prosten. Während im Knobelbecher also schon wieder die ersten Gäste ein- und ausgehen, ist im Reineke Fuchs direkt nebenan noch nicht klar, wann der Club wieder öffnet.

Köln: Traditionskneipe im Belgischen Viertel

Vor der Pandemie zog der Knobelbecher viele Leute an. Nicht nur Urkölnerinnen und Urkölner, sondern auch hippe Leute tranken hier gerne ihr Kölsch. Während sich im Viertel immer mehr Szenebars entwickelt haben, ist der Knobelbecher einer der letzten Traditionskneipen seiner Art. Hier traf man sich zur Live-Übertragung des 1. FC Köln, zum Kegeln oder zum „Schocken“ – das Kneipenspiel schlechthin. Jetzt ist die Veedelskneipe wieder von Montag bis Sonntag geöffnet. (lf) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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