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Arzt baut Kölner Dom mit leeren Impffläschchen nach – das steckt hinter der Aktion

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Kölner Dom aus leeren Impfflaschen
Der Kölner Arzt Bastian Kirsch hat den Dom mit 220 leeren Flaschen nachgebaut. © Henning Kaiser/dpa

Die Corona-Impfungen führen zu etlichen leeren Impffläschchen. Ein Arzt aus Köln hat dies zum Anlass genommen den Kölner Dom nachzubauen – und will damit ein Zeichen setzen.

Köln – Der Kölner Dom ist schon aus Streichhölzern, Legosteinen und Bierkästen nachgebaut worden – und nun auch aus 220 leeren Impffläschchen. Auf die Idee kam der Hausarzt Bastian Kirsch aus Köln, der sein Kunstwerk „Domirnaty“ nennt.

Wofür steht „Domirnaty“?

Der Begriff ergibt sich aus einer Kombination der Worte „Dom“ und „Comirnaty“. Bei letzterem handelt es sich um den Namen des mRNA-Impfstoff von Biontech und Pfizer gegen das Coronavirus SARS-CoV-2.

Kölner Dom nachgebaut: Arzt möchte mit Modell die Impfwilligkeit steigern

Als er die leeren Flaschen gesehen habe, habe er gedacht „das ist doch schade“, berichtete der Bastian Kirsch. Dann habe er die Eingebung mit dem Dom gehabt. Die Rückmeldungen seiner Patientinnen und Patienten seien durchweg positiv. Es gehe ihm mit der Aktion darum, die Impfwilligkeit zu steigern. Die 220 Flaschen hätten insgesamt 1500 Impfdosen enthalten.

Der Kölner Dom aus leeren Impfflaschen
Bastian Kirsch will mit seinem „Domirnaty“ ein Zeichen für Corona-Impfungen setzen. © Henning Kaiser(dpa

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