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Köln: Kölschrock gegen Corona-Krise am Tanzbrunnen

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Die Band „Miljö“ steht beim Konzert „Sommer im Garten“ am Kölner Tanzbrunnen auf der Bühne.
Die Band „Miljö“ beim Konzert „Sommer im Garten“ am Kölner Tanzbrunnen. © Henning Kaiser/dpa

An Fronleichnam konnte im Tanzbrunnen in Köln trotz Corona endlich wieder ein Konzert mit Zuschauern stattfinden. Mehrere bekannte Kölschrockbands traten auf.

Köln – Nach äußerst schwierigen Monaten für Musiker und Konzertgänger sind in Köln an Fronleichnam wieder mehrere Bands vor Publikum aufgetreten. Rund 500 Zuschauer seien zu der Veranstaltung am Tanzbrunnen in Deutz – einem Gelände mit Open-Air-Bühne in Rhein-Nähe – gekommen, berichtete ein Sprecher des Veranstalters am Nachmittag. Die Stimmung sei super.

Köln: Brings, Kasalla, Bläck Fööss und Cat Ballou im Tanzbrunnen

Auf dem Programm standen unter dem Titel „Sommer im Garten“ vor allem Bands mit kölschem Einschlag: etwa Cat Ballou („Et jitt kei Wood“), Bläck Fööss („Mer losse d‘r Dom en Kölle“), Kasalla („Stadt met K“) und Brings („Superjeilezick“).

Wie in vielen anderen Städten hatte sich die Inzidenz in Köln – die Zahl der in sieben Tagen gemeldeten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – in den vergangenen Tagen in einen Bereich bewegt, in dem Konzerte unter bestimmten Bedingungen wieder möglich wurden.

Konzert am Tanzbrunnen in Köln in „acht Tagen aus dem Boden gestampft“

Normalerweise ist auf dem Areal Platz für rund 13.000 Menschen. Nun seien es 500, die getestet, geimpft oder genesen sein müssten. Aber man sei froh, „überhaupt was machen“ zu können, betonte der Sprecher. Alles sei daher sehr schnell gegangen. „Wir haben das innerhalb von acht Tagen aus dem Boden gestampft.“ Bereits im Mai durfte das beliebte Jazz-Festival in Moers vor Zuschauern stattfinden. (dpa/lnw)

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