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Frau (30) soll Mann (27) in den Rhein gestoßen haben – Mordkommission ermittelt

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Von: Sofia Popovidi

Ein Polizist steht am Ufer des Rheins und beobachtet die Strömung.
Das 27-jährige Opfer soll sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte an einer Ankerkette festgehalten haben (Symbolbild). © Michael Gstettenbauer/imago

In Köln soll am Montag eine Frau einen 27-jährigen Mann in den Rhein geschubst haben. Nun ermittelt die Polizei wegen Verdacht auf versuchte Tötung.

Köln – Der 2. Weihnachtstag endete für einen Mann aus Köln im Krankenhaus: Der 27-jährige Kölner soll am Montagabend, 26. Dezember 2022, von seiner 30-jährigen Begleiterin in den Rhein gestoßen worden sein – beide sollen zu dem Zeitpunkt alkoholisiert gewesen. Laut Angaben der Polizei konnte sich der 27-Jährige bis zum Eintreffen der Feuerwehrkräfte an einer Ankerkette festhalten, um nicht im Rheinstrom unterzugehen. Er kam mit lebensgefährlicher Unterkühlung in eine Klinik.

Frau soll Mann in den Rhein geschubst haben – Helfer wird gesucht

Die alkoholisierte Begleiterin des Mannes wurde laut Polizei und Staatsanwaltschaft „wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts“ vorerst von den Beamten festgenommen. Noch dazu soll die 30-Jährige einen zur Hilfe eilenden Zeugen verletzt haben. Die Polizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet – das Tatmotiv ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an. Der unbekannte Helfer wird nun gebeten, sich unter Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei der Polizei zu melden.

Mitte Dezember kam es bereits zu einem Tötungsdelikt in Köln. Am 13. Dezember wurde in Königsforst eine Leiche entdeckt – nun wurde auch ein Tatverdächtiger festgenommen. (spo/ots) Fair und unabhängig informiert, was in Köln und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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