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Köln: Mann (31) lässt Koffer stehen – Pendlern stinkt die Verspätung gewaltig

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Bundespolizisten am Hauptbahnhof Köln.
Die Bundespolizei musste sich am Montag am Hauptbahnhof in Köln um einen herrenlosen Koffer kümmern. (Symbolbild). © C. Hardt / Future Image / Imago

Ein herrenloser Koffer hat am Kölner Hauptbahnhof für einen langen Polizeieinsatz gesorgt. Die Behörde mahnte im Anschluss Reisende noch einmal zur Achtsamkeit.

Köln – Da hat wohl jemand nicht richtig auf sein Gepäckstück aufgepasst: Am 29. November löste ein achtlos vergessener Koffer am Kölner Hauptbahnhof einen langen Einsatz der Bundespolizei aus. Insgesamt 160 Minuten mussten die betroffenen Gleise gesperrt werden, im Bahnverkehr kam es bei 24 Zügen insgesamt zu 118 Minuten Verspätung. Die Bundespolizei appelliert daran, auch im Reisestress stets sein Gepäck im Auge zu behalten.

Nach Polizeieinsatz am Kölner Hauptbahnhof: Bundespolizei mahnt zur Vorsicht

Am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr informierte die Deutsche Bahn AG die Bundespolizei über ein herrenloses Gepäckstück im Hauptbahnhof in Köln, hier am Treppenabgang zu Gleis 6/7. Nach Auswertung der Videoaufzeichnungen und Begutachtung des braunen Koffers, räumten Bundespolizisten den betroffenen Bahnsteig und sperrten den Zugang weiträumig, inklusive einiger Geschäftsräume, ab. Nach Prüfung und Öffnung des Gepäckstücks durch Fachkräfte der Bundespolizei, wurden die Absperrmaßnahmen und die Gleissperrungen gegen 19:30 Uhr aufgehoben. Da sich im Inneren auch Ausweisdokumente befanden, konnten Bundespolizisten den 31-jährigen Eigentümer aus Kamp-Lintfort ausfindig machen und informieren.

Herrenloser Koffer am Hauptbahnhof Köln: Nicht der einzige Fall in NRW

Bereits in den vergangenen Wochen kam es an verschiedenen Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen zu ähnlichen Szenarien. Den Besitzern von unbeaufsichtigten Gepäckstücken und Gegenständen droht ein Gebührenbescheid der Bundespolizei (gemäß BMIBGebV) sowie Schadenersatzforderungen des Verkehrsunternehmens für etwaige Zugausfälle und -verspätungen. Daher appelliert die Bundespolizei eindringlich an die Reisenden zu mehr Vorsicht und Achtsamkeit. (ots/mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Rheinland, NRW passiert – hier den kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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