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Köln: „Roxy“ kehrt zurück – doch gefeiert wird nicht mehr an der Aachener Straße

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Von: Nina Büchs

Eine Diskokugel dreht sich im Volkspark Hasenheide bei einer Party.
Das legendäre „Roxy“ öffnet wieder. Den Club wird es aber nicht mehr an der Aachener Straße geben. (Symbolbild) © Christoph Soeder/dpa

Um den legendären Nachtclub „Roxy“ an der Aachener Straße ist es still geworden. Nun will der Betreiber wieder Partys veranstalten – einen eigenen Club wird es aber nicht geben.

Köln – Seit 1974 gibt es den Nachtclub „Roxy“ in Köln. Die letzte Party des Clubs an der Aachener Straße fand im März 2020 statt – wegen Corona konnte auch dort fast eineinhalb Jahre nicht getanzt und gefeiert werden. Nach der langen Pause will der Betreiber nun wieder Partys veranstalten – diesmal aber anders, als vor Corona. Konkret heißt das: Der Club an der Aachener Straße bleibt dicht, die legendären „Roxy-Partys“ gehen jedoch weiter. In einem eigenen, neuen Club wird nicht gefeiert – stattdessen wird es künftig eine eigene Partyreihe in einer anderen Location geben.

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„Nachdem wir pandemiebedingt und in weiser Voraussicht die Zelte in der Aachener Straße frühzeitig abgebrochen haben und somit unsere Ressourcen auf allen Ebenen geschont haben, kehren wir nun in eine andere Location mit eigenen Partys hochmotiviert zurück“, heißt es auf der Homepage des Clubs.

Ab Oktober geht es also an einem anderen Ort weiter. „Nach reiflicher Überlegung haben wir uns nun für das legendäre Luxor entschieden, da es auch ein geschichtsträchtiger Ort ist und wir dort eine Menge Potenzial für unsere eigenen Partys sehen“, so der Veranstalter. Der Betreiber des Roxy ist nun jedoch kein Clubbesitzer mehr, denn das „Luxor“ wird er selbst nicht übernehmen. Stattdessen wird die Roxy-Crew dort als Veranstalter eigene Partys feiern.

Die Entscheidung, das Roxy nicht mehr als Club zu betreiben, steht also fest. Zwar war die Location auf der Aachener Straße besonders, das Roxy lebte jedoch vor allem von dem „einmaligen Vibe, der exquisiten Musikauswahl, den netten Gästen und dem Personal“, heißt es weiter. Veranstaltungen in der Vergangenheit, wie zum Beispiel das Open Air in der Wachsfabrik hätten gezeigt, dass die Partys und der „Roxy-Vibe“ nicht von einem bestimmten Ort abhängig seien.

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Das Luxor ist über Köln hinaus bekannt. In dem kultigen Musikclub gibt es Konzerte mit unterschiedlichen Musikrichtungen von Rock, Pop, Indie und Alternative bis hin zu House und Elektronic Dance Music. Am Wochenende werden abwechslungsreiche Veranstaltungen und Partys angeboten, wie zum Beispiel die Sleepwalker, 80er und Ü40 Partys.

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Und noch etwas hat sich geändert. Denn künftig werden keine DJs und Künstler mehr angekündigt, heißt es auf der Homepage. Es bleibt also künftig eine Überraschung, welche Künstler bei den Roxy-Partys auftreten werden. Auftreten werden verschiedene Künstler aus verschiedenen Ländern und Städten, versprach der Veranstalter. Wie in alten Zeiten werde es aber bei einer bunten Mischung aus Soul, Funk, Disco, Hip-Hop, Jazz, Afro, Brazil und House, hauptsächlich von Vinyl gespielt, bleiben.

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Seit dem 20. August dürfen Clubs in Köln wieder öffnen, wenn sie bei der Gesundheitsbehörde ein Hygienekonzept vorgelegt haben. Einige Clubs hatten zunächst noch geschlossen, doch inzwischen ist das Nachtleben in Köln wieder in vollem Gange. Auch aktuell finden in den Clubs in Köln wieder viele Partys statt. In der Übersicht sehen sie, in welchen Clubs in Köln wieder gefeiert werden kann und welche Partys demnächst stattfinden.(nb) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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