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Köln: Mann kritisiert Maskenverweigerer in S19 – der reagiert mit einer Kopfnuss

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Drei Polizeikräfte am Kölner Hauptbahnhof. Im Hintergrund fährt ein roter Zug ein.
Das Opfer aus Brühl meldete die brutalen Taten des Maskenverweigerers bei der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof. (Symbolbild) © Christoph Hardt/Imago

Weil ein Mann aus Brühl einen Kölner in der S19 zum Tragen einer Maske aufforderte, antwortete dieser nicht mit Worten, sondern mit Gewalt.

Köln/Brühl – Seine Courage kam ihm teuer zu stehen: Ein 40-jähriger Mann aus Brühl hatte am Sonntagnachmittag (11. Juli) einen anderen Passagier (33) in der S-Bahn-Linie 19 Richtung Köln auf seine fehlende Maske aufmerksam gemacht. Dieser dankte ihm den Hinweis mit einer Kopfnuss und mehreren Schlägen. Der Brühler bat anschließend die Bundespolizei am Hauptbahnhof Köln um Hilfe – und das mit Erfolg.

Köln: Mann aus Brühl weist Maskenverweigerer in S19 zurecht

Der Brühler war gegen 14:15 Uhr in die S-Bahn eingestiegen und dabei auf den Maskenverweigerer aufmerksam geworden, wie die Polizei berichtet. Als er den 33-Jährigen auf seinen fehlenden Mund-Nasen-Schutz hinwies, reagierte dieser zuerst nur mit Ignoranz. Der 40-Jährige gab aber schließlich auf und wollte zu seinem Fahrrad gehen, um anschließend auszusteigen.

Doch der Kölner folgte ihm unauffällig und verpasste dem Brühler eine Kopfnuss. Darauf folgten mehre Schläge ins Gesicht, sodass sogar andere Passagiere eingreifen mussten. Als der Brühler dann aber am Hauptbahnhof aussteigen wollte, schlug der offenbar uneinsichtige Maskenverweigerer erneut zu – diesmal mit einem Schlag auf den Hinterkopf.

Köln: Maskenverweigerer attackiert Mann in S19

Anschließend ging das Opfer sofort zur Bundespolizei und zeigte den aggressiven Kölner an. Die Beamten gaben sofort eine Fahndung raus und die Schnelligkeit machte sich auch bezahlbar. Denn wenig später wurde der 33-jährige Täter von Polizisten am Bahnhof Ehrenfeld geschnappt.

Nicht nur das leicht verletzte Opfer, sondern auch zwei Zeugen identifizierten den Täter und bestätigten die Angriffe. Lediglich der 33-jährige Kölner selbst fand anschließend wohl erneut keine Worte. Ihn erwartet nun ein verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

Vor kurzem hatten Maskenverweigerer am Kölner Hauptbahnhof ebenfalls äußerst gereizt auf Hinweise der Bundespolizei reagiert und mussten sogar mit aufs Revier. (os mit ots)

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