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Köln: Unerwartete Wende im Fall des verstorbenen Mannes aus dem Volksgarten – Obduktionsbericht liegt vor

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Von: Nina Büchs

Zwei Polizisten in Uniform stehen sich gegenüber (Symbolbild).
In der Vorgebirgsstraße in Köln wurde ein Mann mit lebensgefährlichen Schnittverletzungen entdeckt. Nach einer Woche ist der Mann gestorben. © Friso Gentsch/dpa

Horror in Köln: Ein Mann wurde mit Schnittverletzungen im Volksgarten gefunden. Er starb später in einer Klinik. Der Obduktionsbericht zeigt nun: Es handelte sich um Suizid.

Update vom 7. Dezember, 17.30 Uhr: Wendung im Fall des mit Schnittverletzungen aufgefundenen 32-Jährigen: Laut Obduktionsergebnis handelt es sich um einen Suizid. Aufgrund der Art der Schnittverletzungen und fehlerhafter DNA-Spuren von Dritten kam die Rechtsmedizin zu dem Schluss, dass sich der Mann die Schnittverletzungen selbst zugefügt haben muss. Die Polizei Köln berichtete darüber in einer Pressemitteilung.

Köln: Mann mit Schnittverletzungen im Volksgarten gefunden – Opfer ist nun gestorben

Update vom 03. Dezember, 10.15 Uhr: Der 32-jährige polnische Staatsbürger, der am 26. November mit Schnittverletzungen im Volksgarten in Köln gefunden wurde, ist gestern in einer Kölner Klinik gestorben. Dies berichtete die Polizei in einer aktuellen Pressemitteilung. Der Leichnam soll heute noch obduziert werden. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern weiter an.

Mordversuch in Köln: Mann liegt mit Schnittverletzungen im Volksgarten – Opfer ist polnischer Staatsbürger

Update vom 27. November, 14.20 Uhr: Der im Volksgarten aufgefundene Mann, der mit Schnittverletzungen im Krankenhaus liegt, wurde inzwischen identifiziert. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Polizei Köln hervor. Demnach handelt es sich bei dem Opfer um einen in Leverkusen gemeldeten, polnischen Staatsbürger. Auch nach einer mehrstündigen Operationen schwebt der Verletzte noch immer in Lebensgefahr. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Köln: Versuchter Mord im Volksgarten – Ermittler finden Gegenstände am Fundort

Update vom 26. November, 16.45: „Der mit Schnittverletzungen ins Krankenhaus eingelieferte Mann liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch auf der Intensivstation und ist nicht ansprechbar“, so ein Polizeisprecher gegenüber 24Rhein.

Der Bild zufolge handelt es sich bei dem Mann um einen Obdachlosen. Der Polizeisprecher wollte dies jedoch nicht kommentieren. Den Bereich rund um den Fundort haben Kölner Polizeibeamte inzwischen geräumt. „Dabei stellten die Polizisten weitere Gegenstände sicher. Um was es sich handelt, können wir derzeit noch nicht sagen. Geprüft wird jetzt, ob die gefundenen Sachen mit der Tat in Zusammenhang stehen“, so der Sprecher.

Obdachlose in Köln wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Opfer von Angriffen. Besonders schockiert hat unter anderem eine Tat aus dem Jahr 2016: Damals erschlug ein Kölner Obdachlosen-Pärchen einen anderen Obdachlosen an der Hohenzollernbrücke und zündete ihn anschließend an. Ein Jahr darauf wurde ein weiterer Obdachloser im Bahnhofstunnel in Köln Ehrenfeld angezündet. Auch in diesem Fall kam der Täter aus dem Obdachlosen-Milleu.

Erstmeldung vom 26. November: Köln – Schaurige Szenen in der Innenstadt: Ein Zeuge hat dort am frühen Donnerstagmorgen einen Mann mit lebensgefährlichen Schnittverletzungen entdeckt. Der Mann soll in der Vorgebirgsstraße, in der Kölner Innenstadt, gelegen haben. Zu der Identität des Mannes liegen bislang keine Informationen vor.

Mordversuch in Köln? Mann mit mehreren Schnittverletzungen gefunden - Polizei ermittelt

Wie die Polizei Köln in einer Pressemitteilung berichtet, wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Der Fundort wurde von der Polizei abgesperrt. Die Kölner Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. (nb)

Hinweis zu Berichterstattung nach Suizid: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leiden, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111.

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