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Köln: Teil der Severinstraße könnte Fußgängerzone werden

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Von: Nina Büchs

Fußgänger und Autos drängen sich am Dienstag (14.08.2007) in Köln durch die Severinstraße.
Noch sind auch Autos auf der Severinstraße unterwegs. Das könnte sich bald teilweise ändern. (Archivbild) © Oliver Berg/dpa

Mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer in Köln: Ein Teil der Severinstraße könnte künftig zu einer Fußgängerzone umgewandelt werden.

Köln – Noch geht es auf der Severinstraße in Köln hektisch zu. Das könnte sich jedoch bald ändern. Wie die
Stadt mitteilt, hat die Verwaltung der Bezirksvertretung Innenstadt nun ein Konzept vorgelegt, mit dem „kurzfristig eine Verkehrsberuhigung erreicht werden kann“. Konkret heißt das: Auf der lebendigen Geschäftsstraße im Severinsviertel soll zwischen Kartäuserhof und dem Severinskirchplatz eine Fußgängerzone eingerichtet werden. Für die Radfahrer soll es am Kartäuserwall zudem eine Fahrradstraße geben.

Severinstraße in Köln: Stadtverwaltung plant Fußgängerzone

„Das Maßnahmenpaket sieht unter anderem die Einrichtung einer Fußgängerzone auf der Severinstraße zwischen Kartäuserhof und dem Severinskirchplatz, die Einrichtung einer Fahrradstraße im Kartäuserwall sowie von reserviertem Bewohnerparken im südlichen Severinsviertel vor“, heißt es in einer Mitteilung. Bei den Planungen sollen außerdem auch die Interessensgemeinschaften vor Ort hinzugezogen und auch ein Format für die Bürgerbeteiligung entwickelt werden.

Die Severinstraße in Köln soll ruhiger werden: Das hat die Verwaltung dort geplant

Laut der Stadt könne dadurch eine kurzfristige Verbesserung erzielt werden, die mit wenig Aufwand realisierbar wäre und nur geringe Auswirkungen auf das restliche Severinsviertel zur Folge hätte.

Verkehrswende in Köln: Umbaumaßnahmen am Zülpicher Platz und der Venloer Straße?

Neben der Severinstraße soll übrigens auch der Zülpicher Platz autofrei werden. Geplant ist dort, dass im Abschnitt zwischen Hohenstaufenring und Roonstraße keine Autos mehr fahren dürfen. Damit soll den Radfahrern also künftig mehr Platz zur Verfügung gestellt werden.

Und auch in Ehrenfeld auf der Venloer Straße soll der Verkehr eingeschränkt werden. Sie gilt als eine der gefährlichsten Straßen für Radfahrerinnen und Radfahrer. Immer wieder kam es dort schon zu schweren Unfällen. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld will nun etwas dagegen unternehmen und beschließt weitreichende Maßnahmen: Tempolimit und Umbau zur Einbahnstraße. (nb)

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