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Streit um Uni-Mäuerchen: Metallleiste kommt weg – „gewisses Gefahrenpotential“

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Von: Stefanie Knupp

Ein Blick in die Zülpicher Straße.
Große Diskussion gab es um ein Mäuerchen an der Zülpicher Straße in Köln, nicht weit entfernt von den zahlreichen Bars und Kneipen des Partyviertels. © Rolf Vennenbernd/dpa

Die Metallkonstruktion am Mäuerchen an der Zülpicher Straße in Köln kommt weg. Sie würde ein „gewisses Gefahrenpotenzial bergen“. Das entschied die Universität Köln. 

Köln – Der Zoff um das Mäuerchen an der Zülpicher Straße ist vorerst beendet. Wie die Universität Köln am Freitagmorgen (5. November) auf Twitter mitteilte, wird die kürzlich installierten Metallschiene auf der Mauer an der Zülpicher Straße unverzüglich wieder entfernt. Ein „gewisses Gefahrenpotential“ sei bei der ursprünglichen Planung nicht bedacht worden, heißt es in dem Tweet.

Beim Abbau soll es allerdings nicht bleiben. „Die Hochschulleitung wird nun in Ruhe beraten, um eine sichere und attraktivere Lösung zu finden.“ Dazu werde man sich mit der Stadt Köln und den Betroffen, auch Studierenden, austauschen.

Mäuerchen in Köln: Uni wollte Lage auf Zülpicher Straße entspannen

Der Entscheidung geht ein tagelanger Streit voraus. Die Uni Köln hatte nach eigenen Angaben mit der Metallkonstruktion versucht, die Situation an der Feiermeile Zülpicher Straße zu entspannen. „Die Metallvorrichtung, die an einem Teil der Mauer an der Zülpicher Straße errichtet wurde, soll helfen, die Verweildauer zu minimieren“, informierte die Uni auf Twitter. Lärm, Müll und Schmutz hatten zu vermehrten Beschwerden von Anwohnern geführt.

Als Eigentümerin des Grundstücks reagierte die Uni Köln mit der Metallleiste und zog damit großen Unmut auf sich. „Verdrängung ist keine Lösung“, schrieb etwa die Kölner SPD-Ratsfraktion in einem Pressestatement. (sk) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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