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Köln Südstadt: „Mann mit Sturmgewehr“ – außer der Anruferin hat ihn niemand gesehen

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Der Chlodwigplatz in Köln bei Nacht.
Eine Frau hatte einen bewaffneten Mann am Chlodwigplatz gesichtet, die Polizei rückte zum Großeinsatz aus. (Archivbild) © Eduard Bopp/Imago

Die Polizei hat am Sonntag die Südstadt in Köln abgesucht, nachdem eine Frau einen bewaffneten Mann am Chlodwigplatz beobachtet hatte. Neue Hinweise gibt es nicht.

Köln – Aufregung am Sonntagmorgen in der Kölner Südstadt: Straßen waren abgesperrt, Busse und Bahnen der KVB fuhren nicht, die Polizei war mit einem großen Aufgebot vor Ort. Eine Frau hatte sich gegen drei Uhr morgens bei der Polizei gemeldet, da sie „einen Mann mit Sturmgewehr in der Nähe des Chlodwigplatzes gesehen, dann aber aus den Augen verloren habe“, teilt die Polizei mit.

Kölner Südstadt abgeriegelt: Polizei suchte „Mann mit Sturmgewehr“

Am frühen Sonntagmorgen wurden Bereiche der Südstadt in Köln daraufhin von der Polizei abgesperrt. Niemand kam mehr rein, da auch Zufahrtsstraßen gesperrt wurden. Eine großangelegte Suche nach dem unbekannten Mann folgte. Die Polizei schickte „in der Stadt verfügbaren Kräften des Wachdienstes und der Bereitschaftspolizei“, auch Spezialkräfte waren im Einsatz. Doch ohne Erfolg, die von der Frau beobachtete Person konnte nicht gefunden werden.

Köln: Keine weiteren Hinweise auf bewaffneten Mann in der Südstadt – Fall geschlossen

Und auch einen Tag später am Montag gibt es keine neuen Hinweise. „Weitere Zeugen haben sich nicht gemeldet“, so ein Sprecher der Polizei Köln am Montagvormittag gegenüber 24RHEIN. Da auch die große Suchaktion erfolglos blieb, ist der Fall nun geschlossen, so der Sprecher weiter.

Köln: Frau beobachtet bewaffneten Mann in der Nähe des Chlodwigplatzes

Am Sonntag löste die Polizei die Sperrungen gegen 7:30 Uhr auf, Busse und Bahnen nahmen nach drei Stunden wieder den Betrieb auf.

Zeugen, die den beschriebenen Mann ebenfalls gesehen haben oder Informationen geben können, die mit den Hinweisen der Frau in Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter 110 bei der Polizei zu melden. Die Anruferin hatte den Mann wie folgt beschrieben:

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Dieser Artikel wurde am 23. August aktualisiert. Neuerung: Weitere Zeugen haben sich bislang noch nicht gemeldet.

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