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Via Culturalis in Köln: 800 Meter zeigen mehr als 2000 Jahre Stadtgeschichte

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Von: Johanna Werning

Ein Stadtplan der Via Culturalis mit dem Kölner Dom und der St. Maria im Kapitol
Die Via Culturalis führt vom Kölner Dom bis zur romanischen Kirche St. Maria im Kapitol © Oliver Berg/dpa & Oliver Berg/dpa & RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten/UrbanMediaProject GmbH & Co. KG/Stadt Köln

Via Cultuarelis in Köln: Der Kulturpfad zeigt 2000 Jahre Stadtgeschichte und führt vom Kölner Dom bis zur St. Maria im Kapitol. Der Überblick.

Köln – Mitten in der Kölner Innenstadt entsteht aktuell ein Kulturpfad: Die Via Cultuareles. Und die hat eine ganz besondere Aufgabe. Ziel ist es, „den Weg samt die ihn begleitenden Plätze als räumliches Erlebnis zu inszenieren, die geschichtsträchtigen Bauten samt ihrer öffentlichen Innenräume ins Blickfeld zu rücken“ – und „das Bewusstsein für die archäologischen Schichten beim Betrachten des Stadtraumes zu wecken und diese gleichzeitig erlebbar zu machen“. Die Vorbereitungen für das Kölner Projekt laufen aktuell auf Hochtouren – teilweise wird auch schon gebaut. Aber wie genau soll die Via Culturalis aussehen? Und warum der Kulturpfad für Köln so wichtig?

Köln: Via Culturalis – Historischer Kulturpfad mitten in der Innenstadt

Eine Grafik zeichnet alle historischen Gebäude im Altstadtkern
Mit „Via Culturalis“ entsteht ein historischer Kulturpfad © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten/ UrbanMediaProject GmbH & Co. KG /Stadt Köln

Insgesamt wird die Via Culturalis rund 800 Meter lang sein. Der Weg führt dabei vom Kölner Dom zu St. Maria im Kapitol. „Alle Kölnerinnen und Kölner und Gäste der Stadt erwartet eine neue Perspektive auf diese besonderen 800 Meter und die über 2000 Jahre Stadtgeschichte, die unsere Kulturachse ausmachen“, so Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. In dem historischen Stadtquartier gibt es bedeutende Plätze und Relikte der Kölner Baukultur, die zusätzlich Kölns Stadtgeschichte der letzten 2000 Jahre zeigen. Für den Kulturpfad investiert der Bund rund 10,2 Millionen Euro.

Via Culturalis in Köln: Die einzelnen Stationen im Überblick

Via Culturalis in Köln: Mehrere Baustellen im historischen Stadtquartier

Die Via Culturalis verbindet mehrere historische Bauten. Diese werden aktuell im Rahmen mehrerer Bauprojekte in der Kölner Altstadt neu gebaut beziehungsweise saniert. Unter anderem entsteht das MiQua (Museum im Quartier) am Rathausplatz neu.

Und auch an der Via Culturalis wird aktuell gebaut: Mitte Mai 2022 gab es den offiziellen Spatenstich am Günter-Wand-Platz an der Gürzenichstraße: „Unser Kulturquartier gewinnt weiter an Qualität. Während wenige Meter entfernt die Freitreppe zum Kapitolshügel Formen annimmt, starten wir hier mit der Umgestaltung der Gürzenichstraße ein weiteres beispielgebendes Projekt für die Zukunft der Via Culturalis“, sagt Oberbürgermeisterin Reker dabei.

Die Gesamtumbauarbeiten an der Gürzenichstraße dauern dabei rund zweieinhalb Jahre. „Der Straßenraum zwischen Heumarkt und Hohe Straße, einschließlich der Fläche des Günter-Wand-Platzes, wird umfassend neu geordnet und durch barrierefreie Oberflächen in Naturstein aufgewertet“, so die Stadt. Auch am Endpunkt der Via Culturalis wird aktuell gebaut. An der St. Maria im Kapitol entsteht eine neue Treppenanlage. Die 90 Meter lange Freitreppe soll Ende des Jahres fertiggestellt werden.

Köln: Audiotour für Via Culturalis – mit Henriette Reker und Henning Krautmacher

Für den Kulturpfad wird sogar eine Audiotour angeboten. „Mit der ‚Audiotour Via Culturalis‘ bietet die Stadt Köln in 30 Hörstücken die Möglichkeit, sich historische Begebenheiten und Entwicklungen erzählen zu lassen – und zwar genau an den Orten, wo diese stattfanden“, so die Stadt.

Die Informationen werden davon von „Persönlichkeiten, die fachlich und räumlich ganz nah dran sind“, erzählt. Insgesamt gibt es 30 App-Inhalte. Eingesprochen sind die unter anderem von Henriette Reker und dem Höhner-Urgestein Henning Krautmacher. Die Audiotour kann im App Store und im Google Play Store heruntergeladen werden.(jw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Text wurde zuletzt am 17. Mai aktualisiert.

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