Das planen die Kölner nach der Pandemie

Botschaft in Köln aufgetaucht: „Stell‘ dir vor Corona ist vorbei – was machst du als Erstes?“

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Eine vollbeschriebene Wand an der Alten Feuerwache in Köln zeigt die Ideen und Pläne der Kölner für die Zeit nach der Pandemie.
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An der Alten Feuerwache im Agnesviertel wurde eine Wand bemalt. Sie zeigt, welche Pläne die Kölner für die Zeit nach der Pandemie haben.

Köln – In der sonst so lebensfrohen Stadt Köln herrscht seit Beginn der Pandemie Ausnahmezustand. Kneipen, Restaurants und Geschäfte stehen leer. Der Stillstand hält nun schon ein Jahr an – es folgten Corona-Regeln, Ausgehbeschränkungen und auch die sozialen Kontakte wurden stark heruntergefahren. Ein Grund mehr, um nun von der Zukunft nach der Pandemie zu träumen, denn es kommen auch wieder andere Zeiten. Dies dachten sich offenbar Künstler, die eine Wand an der Alten Feuerwache im Agnesviertel bemalten und damit die Kölner dazu anregten, sich Pläne für ein Leben nach Corona zu machen.

„Stell dir vor, Corona ist vorbei, was machst du als Erstes?“, steht dort auf einer bemalten Wand an der alten Feuerwache in der Melchiorstraße im Agnesviertel. An Schnüren sind Stifte angebracht – mit dieser kreativen Idee werden die Kölnerinnen und Kölner dazu aufgerufen, ihre Pläne für die Zeit nach dem Lockdown niederzuschreiben. Und davon gibt es einige, wie die vollgeschriebene Wand zeigt. Wir haben einige Pläne der Kölnerinnen und Kölner gesammelt:

  • Stell dir vor, Corona ist vorbei, was machst du als Erstes?
  • „Betrunken mit Freunden in der Menge tanzen“
  • „Ohne Mundschutz zu Edeka gehen“
  • „In jeder Kneipe im Veedel mindestens ein Kölsch trinken“
  • „Meine Oma besuchen“
  • „Ins Phantasialand gehen“
  • „Einen Detektivclub gründen“
  • „Die erste Person knuddeln, die mir in den Weg kommt“
  • „Mit meinen Freunden ins Café gehen“
  • „Meine Tindermatches daten“

Bei all den Plänen und Ideen fällt auf: Neben den vielen Freizeitbeschäftigungen, die vor der Pandemie noch möglich waren, scheinen den Kölnerinnen und Kölnern aber vor allem die sozialen Kontakte sehr zu fehlen. Wann man allerdings wieder mit Freunden im Café sitzen, oder alle seine Tindermatches ohne Angst vor einer möglichen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus daten kann, ist aktuell nicht geklärt. Bislang gilt in der Domstadt dagegen im privaten und im öffentlichen Raum eine Kontaktbeschränkung. Nach dieser darf man maximal eine Person außerhalb des eigenen Hausstandes treffen.

Köln: Auch im Belgischen Viertel sorgte die Botschaft eines Künstlers für Gesprächsstoff

Auch im Belgischen Viertel hat ein Künstler kürzlich eine Botschaft hinterlassen. Er diskutierte öffentlich sichtbar an einer Litfaßsäule mit dem Kleber, weil dieser seine Comic-Zeichnungen immer wieder verdeckte. Ihre Diskussion haben sie schriftlich, für alle sichtbar, auf der Säule festgehalten (nb).

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