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Köln: Weihnachtsmarkt am Heumarkt und am Alter Markt – mit 2G und Maskenpflicht

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Von: Lea Creutzfeldt

Köln, Heinzels Wintermärchen, Eisbahn
Ein Highlight des Weihnachtsmarktes in der Kölner Altstadt ist die 110 Meter lange Eisbahn. (Archivbild) © Jochen Tack/Imago

Der Weihnachtsmarkt am Heumarkt und Alter Markt in Köln ist trotz Corona geöffnet. Besucher müssen einige Corona-Regeln beachten.

Köln – Trotz der aktuellen Corona-Lage in Köln ist der Weihnachtsmarkt „Heinzels Wintermärchen“ am Heumarkt und Alter Markt weiterhin geöffnet. Noch bis zum 23. Dezember können Besucher am Alter Markt Glühwein trinken, Weihnachtsgeschenke shoppen oder eine Runde auf der Eislaufbahn drehen. Am Heumarkt in Köln ist dies sogar bis zum 9. Januar möglich. Ein Überblick.

Köln: Öffnungszeiten des Weihnachtsmarkts am Heumarkt und Alter Markt

Dieses Jahr ist der Weihnachtsmarkt am Alter Markt vom 22. November bis zum 23. Dezember täglich geöffnet. Am Heumarkt ist er noch bis zum 9. Januar 2022 geöffnet. Der 24. und der 25. Dezember sind Ruhetage. Die Öffnungszeiten:

Köln: Corona-Regeln am Weihnachtsmarkt „Heinzels Wintermärchen“

Bund-Länder-Treffen: Corona-Verschärfungen nach Weihnachten

Beim Bund-Länder-Treffen vom 21. Dezember wurden harte Corona-Verschärfungen beschlossen. Diese gelten allerdings erst nach Weihnachten – nämlich ab dem 28. Dezember. Bei privaten Treffen mit ausschließlich geimpften und genesenen Personen sind nur noch maximal zehn Menschen erlaubt. Sobald ein Ungeimpfter dabei ist, gilt: eigener Haushalt und maximal zwei Personen eines weiteren Haushaltes. Diese Kontaktbeschränkungen greifen sowohl drinnen als auch draußen.

Ob es in der nächsten Corona-Schutzverordnung noch weitere direkte Konsequenzen für die Weihnachtsmärkte in NRW geben wird, ist aktuell noch unklar.

Wer den Weihnachtsmarkt am Heumarkt und am Alter Markt besuchen will, muss sich in diesem Jahr an einige Corona-Regeln halten. In Köln gilt für alle Weihnachtsmärkte eine 2G-Regel. „Ausgenommen sind Kinder im Alter bis einschließlich 5 Jahren. Kinder im Alter von sechs Jahren bis 12 Jahren und drei Monaten sowie Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und über ein ärztliches Attest hierüber verfügen, sind ebenfalls ausgenommen“, teilte die Stadt Köln dazu mit. Laut der Allgemeinverfügung dürfen diese Personen den Weihnachtsmarkt jedoch betreten, wenn sie über einen negativen PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltests (maximal 6 Stunden halt) verfügen.

Zudem gilt ab dem 26. November Maskenpflicht auf allen Weihnachtsmärkten in Köln.

Die Einhaltung der 2G-Regel auf den Kölner Weihnachtsmärkten wird stichprobenartig kontrolliert. Wer kontrolliert wurde, bekommt dann einen Stempel, damit er oder sie sich nicht mehrfach ausweisen muss. Dieser Stempel gilt neben dem Weihnachtsmarkt auf dem Heumarkt und Alter Markt auch auf den anderen Märkten in der Kölner Innenstadt:

Weihnachtsmarkt Heumarkt/Alter Markt: Buden, Stände und Essen

Der Weihnachtsmarkt „Heinzels Wintermärchen“ zieht sich vom Heumarkt bis hin zum Alter Markt und ist damit der größte Weihnachtsmarkt in Köln. Es gibt etwa 120 Buden und Stände, an denen es typisches Weihnachtsmarktessen und Getränke, sowie Kunsthandwerk zu kaufen gibt. Zudem gibt es jeden Abend, bis aus samstags, weihnachtliche Livemusik.

Das eigentliche Highlight ist die fast 110 Meter lange Eisbahn auf dem Heumarkt. Hier hat man die Möglichkeit, mit ausgeliehenen oder selbst-mitgebrachten Schlittschuhen, lange Schleifen um das historische Reiterdenkmal Friedrich Wilhelm III. zu ziehen. Dies ist sowohl bei Kindern, als auch bei Erwachsenen sehr beliebt. Außerdem gibt es mehrere Eisstockbahnen.

Weihnachtsmarkt am Heumarkt und Alter Markt: Produkte, Musikprogramm, Events

Köln: Weihnachtsmärkte in der Altstadt haben eine lange Tradition

Die Weihnachtsmärkte haben in Köln eine lange Tradition – bereits 1820 öffnete der erste Weihnachtsmarkt in der Kölner Altstadt. Damals hieß er Nikolaimarkt. Seit 1977 findet jährlich ein Weihnachtsmarkt in der Kölner Altstadt statt – seit 2008 unter dem Namen „Heinzels Wintermärchen“.

Die ersten Weihnachtsmärkte in Deutschland gab es übrigens schon im Mittelalter. Der Münchner Christkindlmarkt (ab 1310) und der Dresdner Striezelmarkt (ab 1434) waren mehrwöchige Wintermärkte für Spielzeug, Nüsse, Mandeln und Marzipan.

Heinzels Wintermärchen: Woher stammt der Name?

Der Name „Heinzels Wintermärchen“ kommt von den Kölner Heinzelmännchen. Diese wurden im 18. Jahrhundert erstmals erwähnt. Der Sage nach halfen sie den faulen Handwerkern der Zunftgassen nachts bei der Arbeit. Die Unterstützung fand ein Ende, als eine neugierige Schneidersfrau versuchte, die unbekannten Helfer in der Nacht zu entdecken. (lc) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Dieser Artikel wurde am 22. Dezember aktualisiert.

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