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Kölner Dom: Gottesdienst gestört – Klima-Aktivisten legen sich in den Mittelgang

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Menschen sitzen auf den Sitzbänken im Kölner Dom, von hinten zu sehen
Klima-Aktivisten haben am Donnerstagabend (6. Januar) einen Gottesdienst im Kölner Dom gestört (Symbolbild). © Henning Kaiser/dpa

Am Donnerstag haben insgesamt zwölf Klima-Aktivistinnen und -Aktivisten eine Messe im Kölner Dom gestört. Im Zuge dessen kam es zu zwei Verletzten.

Köln – Klima-Aktivisten haben mit einer Protestaktion am Donnerstagabend eine Messe im Kölner Dom gestört. Zwölf Männer und Frauen hätten mit Spruchbändern und Lautsprechern auf die Umweltzerstörung aufmerksam machen wollen und sich vor Beginn des von einem Weihbischof geleiteten Gottesdienstes in den Mittelgang der Kirche gelegt, sagte eine Sprecherin der Polizei Köln am Freitagmorgen auf dpa-Anfrage. Den mehrfachen Aufforderungen der Kirchenmitarbeiter, den Dom zu verlassen, seien sie nicht nachgekommen. Es werde geprüft, ob die Aktivisten in einem Zusammenhang mit der Umweltbewegung Extinction Rebellion stünden, sagte die Sprecherin.

Kölner Dom: Klima-Aktivisten stören Gottesdienst ‒ und sorgen für zwei verletzte Domschweizer

Domschweizer hätten dann versucht, die Störenfriede, die keinen Widerstand leisteten, aus der Kirche zu tragen. Dabei seien zwei von ihnen verletzt worden. Rettungskräfte hätten die beiden Domschweizer am Rücken behandelt, hieß es. Von den Aktivisten sei keine Gewalt ausgegangen.

Die hinzugerufene Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruch und schrieb Strafanzeigen gegen die zwölf Aktivisten. „Auch ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz muss geprüft werden“, sagte die Polizeisprecherin. Festnahmen gab es laut Polizei nicht. Die Ermittlungen dauerten an. Kölner Zeitungen hatten über den Fall berichtet. (dpa/mo) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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