Aus Eifersucht lebensgefährlich verletzt

Prozessauftakt am Kölner Landgericht: Versuchter heimtückischer Mord an vermeintlichen Nebenbuhler

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Versuchter heimtückischer Mord lautet ab Mittwoch, 24. Februar, der Vorwurf gegen einen 34-Jährigen vor dem Kölner Landgericht. (Symbolbild)

Unter dem Vorwand einer Aussprache soll ein 34-Jähriger in Köln einen mutmaßlichen Nebenbuhler mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Jetzt kommt der Fall vor Gericht.

Köln – Versuchter heimtückischer Mord lautet ab Mittwoch, 24. Februar, der Vorwurf gegen einen 34-Jährigen vor dem Kölner Landgericht. Der Mann soll im Mai 2020 mit dem späteren Opfer in den Königsforst in Rath-Heumar gefahren sein. Dort habe er dem Mann eine unbekannte Flüssigkeit ins Gesicht geschüttet und ihn mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Anschließend soll der Niederländer das Opfer im Wald zurückgelassen haben. Als mögliches Motiv für die Tat nennt die Anklage Eifersucht.

Prozessauftakt am Kölner Landgericht: Opfer habe nur überlebt, weil er gefunden worden ist

Spaziergänger hatten den Angaben zufolge den Vorfall beobachtet und den Verletzten gerettet. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann ansonsten verblutet wäre.

Prozessauftakt am Kölner Landgericht: Versuchter Mord aus Eifersucht

Der Angeklagte soll davon ausgegangen sein, dass seine Freundin eine Affäre mit dem Opfer gehabt hatte. Bei dem Treffen mit dem Nebenbuhler im Königsforst sollte es angeblich zu einer Aussprache kommen. Der Prozess ist mit sieben Verhandlungstagen bis Ende März terminiert. (dpa/lnw/jw)

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