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Einsturz des Kölner Stadtarchivs: Prozess wird neu aufgerollt

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In der Grube an der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs arbeiten mehrere Bauleute.
Der Bundesgerichtshof hebt die Freisprüche im Fall des eingestürzten Kölner Stadtarchivs auf (Archivbild) © Oliver Berg/dpa

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat entschieden: Die Freisprüche beim Einsturz des Kölner Stadtarchiv wurden aufgehoben. Damit geht der Mammutprozess in Köln weiter.

Karlsruhe/Köln – Mehr als zwölf Jahre sind seit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs vergangen. Im März 2009 stürzte das Gebäude in der Severinstraße in Köln ein. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Die zwei Bauleiter wurden freigesprochen – bis jetzt. Denn der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die Freisprüche aufgehoben. Das heißt, dass der Mammutprozess erneut aufgerollt wird.

Einsturz des Kölner Stadtarchivs

Am 3. März 2009 stürzte das Kölner Stadtarchiv in Köln-Innenstadt ein. Beim gleichzeitigen Einsturz zweier benachbarter Gebäude in der Severinstraße starben zwei Menschen. Im September 2021 öffnete das neue Stadtarchiv.

Kölner Stadtarchiv: Bundesgerichtshof hebt Freisprüche auf – Prozess wird wieder aufgerollt

Mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs steht fest, dass eine andere Kammer des Landgerichts Köln erneut entscheiden muss. Die beiden Bauleiter waren im Oktober 2018 vom Landgericht Köln vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden. (dpa/lnw) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren

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