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Ukraine-Benefizkonzert in Köln: Rund 1500 Menschen bei Demo auf dem Heumarkt

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Von: Nina Büchs

Menschen auf dem Heumarkt in Köln bei der Friedenskundgebung "Peace Please"
Auf dem Heumarkt in Köln versammelten sich am 23. März rund 1500 Menschen zum Benefizkonzert „Peace Please“. © Rolf Vennenbernd/dpa

Am Heumarkt in Köln fand am Mittwoch, 23. März, ein Benefizkonzert und eine Friedensdemo für Menschen aus der Ukraine statt. Mit dabei waren Brings, die Höhner und Bläck Fööss.

Köln – Viele Menschen blicken mit Sorge auf den Krieg in der Ukraine. Auch in Köln möchten die Menschen helfen. Deshalb fand am Mittwoch, 23. März, am Heumarkt eine Demonstration und ein Benefizkonzert unter dem Motto „Peace Please“ für die Ukraine statt. Mit den Spenden sollen ukrainische Flüchtlinge unterstützt werden. Bis zu 1500 Menschen waren zeitgleich vor Ort

Ukraine-Krieg: Benefizkonzert und Friedensdemo in Köln – welche Bands waren dabei?

Am Mittwoch (23. März) traten die Kölner Bands Paveier, Brings, Bläck Fööss und die Höhner am Heumarkt auf. Der Veranstaltungsort war frei zugänglich, zudem gab es dort aufgestellte Spendensäulen. Zu den Rednern gehörten Hedwig Neven DuMont von „Wir helfen“ und der Pfarrer und Buchautor Franz Meurer.

Köln: Benefizkonzert und Demo am Heumarkt – wie viel kosten Tickets? Wie kann ich spenden?

Wer die Spendenaktion unterstützen wollte, konnte auf der Seite von eventbrite.de ein Ticket erwerben. Spendenbeiträge, beziehungsweise Ticketpreise waren dabei frei wählbar.

Übrigens verdoppelte die Bethe-Stiftung alle Spenden bis zu einer Höhe von 100. 000 Euro. Der 81 Jahre alte Unternehmer und Stifter Erich Bethe sagte, er habe als kleiner Junge den Zweiten Weltkrieg überlebt und sei schockiert darüber, dass der Krieg jetzt nach Europa zurückgekehrt sei und Kinder wieder so leiden müssten. Wieviel Geld auf dem Heumarkt letztlich zusammen gekommen sei, ist aktuell noch nicht bekannt.

Köln: Musiker sammeln bei Benefizkonzert Geld für die Ukraine – was passiert mit den Spenden?

„Wir wollen nicht wortlos zur Tagesordnung übergehen. Wir wollen – wie so viele – etwas tun und mithelfen, die Not ein wenig zu lindern“, teilten die Initatoren Kunst hilft geben e.V. und die Stiftung CULTOPIA mit Auch andere Städte zeigen Solidarität mit der Ukraine: In Hamburg wird im Rahmen einer Protest-Aktion das russische Generalkonsulat blau und gelb angestrahlt, berichtet 24hamburg*.

Doch wofür wird das Geld genau gespendet? „Spenden werden zugunsten der Kriegsgeflüchteten und Kriegsopfer in der Ukraine, in den Grenzgebieten und in Köln gestrandeter Mütter und Kinder gesammelt“, heißt es weiter. Das Geld werde komplett an Kriegsopfer der Ukraine ausgezahlt – und zwar an Menschen, die sich in Köln und der Ukraine befinden.

Ukraine-Flaggen werden vor dem Kölner Dom geschwenkt, daneben sinkt Peter Brings in ein Mikrofon (Montage).
Brings, Höhner, Bläck Fööss: Bei einem Benefizkonzert in Köln soll Geld für Geflüchtete aus der Ukraine gesammelt werden. (Montage) © Oliver Berg/dpa & Rolf Vennenbernd/dpa

Köln: Benefizkonzert für Ukraine – gab es Sperrungen für den Verkehr oder KVB-Einschränkungen?

Im Rahmen des um 16 Uhr stattfindenden Benefizkonzerts für die Ukraine gab es durch die Polizei keine Straßensperrungen. Dies erklärte eine Sprecherin am Vormittag auf 24RHEIN-Nachfrage. Auch bei der KVB waren keine Einschränkungen für das Benefizkonzert auf dem Heumarkt bekannt.

Spenden und Hilfe für Menschen in der Ukraine: Wie kann ich in Köln Gutes tun?

Übrigens gibt es in Köln auch andere Möglichkeiten, etwas für die Menschen in der Ukraine zu tun. 24RHEIN zeigt zum Beispiel in einem Überblick, welche Spendenmöglichkeiten es gibt. Doch nicht nur Geld, auch Sachspenden werden dringend gebraucht. Kiews Bürgermeister und Ex-Box-Weltmeister Vitali Klitschko bat Kölns Oberbürgermeisterin Reker zuletzt um Hilfsgüter. Gebraucht werden laut Klitschko unter anderem Medikamente, Kleidung und Schaf-Utensilien. Die Stadt koordiniert nun mit Kölner Unternehmen, welche der genannten Produkte zur Verfügung gestellt werden könnten, hieß es dazu. (nb mit dpa) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. *24hamburg ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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