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Köln: Sparkasse am Barbarossaplatz schließt – was Kunden jetzt wissen müssen

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Von: Martin Henning

Die Sparkassen-Filiale am Kölner Rudolfplatz und Geldautomaten.
Die Kunden der Sparkasse am Barbarossaplatz müssen sich in Zukunft an die Filiale am Rudolfplatz wenden (Symbolbilder/Montage). © Ina Fassbender/dpa & Oliver Berg/dpa

Die Sparkasse schließt einen ihrer prominentesten Standorte in Köln: Mitte Juli ist am Barbarossaplatz Schluss. 24RHEIN fasst zusammen, was sich jetzt ändert.

Köln – Wer am Barbarossaplatz unterwegs ist, dem fällt zwangsläufig die Filiale der Sparkasse ins Auge. Sie gehört zu den prominentesten Standorten des Finanzunternehmens in Köln. Noch. Denn zum 15. Juli schließt die Sparkasse ihr Geschäft am Barbarossaplatz. Das bestätigt Sprecher Jörg Wehner auf Nachfrage von 24RHEIN.

Grund für die auf den ersten Blick überraschende Entscheidung seien „besondere Umstände“, sagt Wehner. „Eine umfassende Inspektion der Geschäftsstelle hat erheblichen Modernisierungsbedarf insbesondere bei Lüftungs- und Heizungsanlagen aufgezeigt. Nach gründlicher Abwägung hat sich die Sparkasse KölnBonn angesichts der sehr hohen Kosten für Sanierung und Modernisierung nunmehr entschieden, die Filiale zum 15. Juli 2022 zu schließen.“

Sparkasse Köln-Bonn Barbarossaplatz schließt – Geldautomat bleibt

Die Kundinnen und Kunden der Geschäftsstelle seien „ausführlich in einem persönlichen Schreiben über die anstehenden Veränderungen informiert“ worden, sagt der Sprecher. Für sie bedeutet es nun: In Zukunft wenden sie sich mit ihren Anliegen an die Filiale Hahnentor am Rudolfplatz. Sie ist 800 Meter vom Standort Barbarossaplatz entfernt. Auch die „rund zwölf“ Mitarbeitenden ziehen mit in die Filiale am Rudolfplatz um, es werden keine Stellen gestrichen.

Wer „nur“ Geld abheben möchte, hat Glück. Die Sparkasse möchte „vor Ort oder in der unmittelbaren Nähe“ des Barbarossaplatzes einen SB-Geldautomaten aufstellen, sagt Sprecher Jörg Wehner gegenüber 24RHEIN.

Sparkasse Köln-Bonn Barbarossaplatz: Keine weiteren Schließungen

Im Dezember 2020 hatte die Sparkasse Köln-Bonn 17 Filialen geschlossen und an die Stelle SB-Geldautomaten und Serviceterminals installiert:

Nun also die nächste, wenn auch „außerplanmäßige“ Schließung. Daneben soll es keine weiteren Schließungen geben, so Wehner. Das Konzept soll dagegen neu gedacht werden. So hat die Sparkasse im März 2021 in Bonn eine mobile Filiale gestartet.

Sparkasse Köln Barbarossaplatz: Noch kein neuer Mieter

Die Sparkasse besitzt die Räume am Barbarossaplatz nicht selbst, sondern ist Mieter. Wer nach der Schließung neu einzieht, ist bislang noch unklar.

Auch, weil die Entscheidung kurzfristig fiel. „Es handelt sich um eine außerplanmäßige Maßnahme aufgrund der infrastrukturellen Sondersituation in den angemieteten Räumen am Barbarossaplatz, die sich erst kürzlich ergeben hat“, betont Wehner. (mah) Mehr News auf der 24RHEIN-Homepage. Tipp: Täglich informiert, was in Köln passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

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